Ohligs streitet um Parkplatzverlust und Verkehrskonzept im Stadtzentrum
Ohligs streitet um Parkplatzverlust und Verkehrskonzept im Stadtzentrum
Pläne zur Neugestaltung der Zufahrtswege im Ohligser Stadtzentrum stoßen auf massiven Widerstand
Die Umgestaltung der Verkehrswege im Ohligser Stadtzentrum ist auf massive Ablehnung lokaler Verantwortungsträger gestoßen. Bezirksbürgermeister Westkämper bezeichnete die aktuellen Nachrichten aktuell als "einen Angriff auf Gewerbetreibende und Anwohner" und warnte vor schweren Folgen für Parkmöglichkeiten und Handel. Auf der jüngsten Sitzung des Bezirksrats OAM wurde das Thema vertagt, nachdem die Forderungen nach Überarbeitung immer lauter wurden.
Streit um den Cityring und die Veloroute Im Mittelpunkt der Kontroverse steht die geplante Umgestaltung des Cityrings, durch die etwa 70 Parkplätze entfallen könnten. Sollte zusätzlich die geplante Fahrradroute, die sogenannte Veloroute, realisiert werden, wären weitere 100 Stellplätze bedroht. Westkämper argumentiert, dass solche Verluste den ohnehin schon angeschlagenen Einzelhandel in Ohligs – belastet durch die schwierige Wirtschaftslage – weiter schwächen würden. Er wirft der Stadtverwaltung vor, Bedenken zu ignorieren und betroffene Händler sowie Anwohner nicht ausreichend einzubinden.
Die CDU-Fraktion bezeichnete die Pläne in ihrer aktuellen Form als "inakzeptabel" und forderte Nachbesserungen am lokalen Verkehrsentwicklungskonzept. Westkämper betonte: "Parkplätze einfach zu streichen, ist keine gute Verkehrspolitik." Stattdessen plädierte er für einen ausgewogeneren Ansatz. Während die Verwaltung bis Februar eine Entscheidung anstrebt, um den Fahrplan für die Aktualisierung am 14. Juni einzuhalten, pocht der Bezirksbürgermeister auf "Qualität statt Tempo".
Verhandlungsbereitschaft trotz Spannungen Trotz der angespannten Lage signalisierte Westkämper Gesprächsbereitschaft. Er forderte einen "vernünftigen Kompromiss", der alle Verkehrsteilnehmer – von Autofahrern bis zu Radfahrern – berücksichtigt. Sein Ziel ist es, weitere Konflikte zwischen den Gruppen zu vermeiden und Lösungen zu finden, die auf breiter Zustimmung basieren.
Unklar bleibt jedoch, wie viele der bestehenden Parkplätze in Ohligs tatsächlich genutzt werden und wie viele sich in unmittelbarer Nähe zur wichtigsten Einkaufsstraße, der Ohligser Einkaufsstraße, befinden. Die Debatte konzentriert sich weiterhin auf den möglichen Verlust von bis zu 170 Parkplätzen durch die kombinierten Pläne.
Verzögerungen bei der Umgestaltung Die Neugestaltung des Ohligser Stadtzentrums droht nun Verzögerungen, da die politischen Entscheidungsträger auf grundlegende Überarbeitungen drängen. Westkämpers Kritik setzt die Verwaltung unter Druck, ihre Pläne zu überdenken und die Einbindung lokaler Akteure zu verstärken. Ohne Anpassungen riskiert das Vorhaben, die ohnehin schon verunsicherten Händler und Anwohner weiter zu verprellen – insbesondere angesichts der Sorgen um Erreichbarkeit und Wirtschaftsstandort.
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