Solingen trauert um Jochen Müller-Stöver – ein Leben für die Stadt
Solingen trauert um Jochen Müller-Stöver – ein Leben für die Stadt
Jochen Müller-Stöver, eine prägende Persönlichkeit der Solinger Politik, ist nach Jahrzehnten des Engagements für die Zukunft der Stadt verstorben. Viele kannten ihn einfach nur als "Jochen" – über 60 Jahre prägte er die SPD und hinterließ bleibende Spuren in den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen und kommunale Projekte. Als Stadtrat, Bezirksvertreter und 15 Jahre lang als Vorsitzender des Stadtteils Wald erwarb er sich tiefen Respekt bei den Bürgerinnen und Bürgern.
Sein politischer Werdegang begann am 1. Januar 1963 mit dem Eintritt in die SPD. Im Laufe der Jahre wurde er zu einer treibenden Kraft der Partei und beeinflusste Entscheidungen, die Solingens Entwicklung prägten. Sein Einsatz ging dabei weit über Parteigrenzen hinaus – stets setzte er sich für Anliegen ein, die der Bevölkerung am Herzen lagen.
Eines seiner bedeutendsten Verdienste war die Rettung und Sanierung der evangelischen Kirche in Wald, ein Projekt, das ein zentrales Stück lokaler Geschichte bewahrte. Zudem sicherte er den Fortbestand des Ittertaler Freibads und machte es so weiterhin für Familien zugänglich. Gegen finanzielle Widerstände kämpfte er dafür, dass die Grundschule Rosenkamp offen blieb. Für viele Bewohner war er nicht nur ein Politiker, sondern ein Mensch, der tief mit dem von ihm vertretenen Stadtteil verbunden war.
Im Gesundheitsbereich spielte Müller-Stöver eine Schlüsselrolle als Vorsitzender des Aufsichtsrats des Solinger Städtischen Klinikums. Er setzte sich dafür ein, dass die Einrichtung in öffentlicher Hand blieb, trieb gleichzeitig medizinische Spitzenleistungen und moderne Technologie voran. Seine Bemühungen stabilisierten die Finanzen des Krankenhauses und stellten es auf eine solidere wirtschaftliche Basis.
Bildung war ein weiterer Schwerpunkt seines Wirkens. Er trug maßgeblich zur Gründung der Friedrich-Albert-Lange-Gesamtschule bei, auch wenn die spätere Entwicklung zur Sportakademie im Unklaren bleibt. Zeit seines Schaffens vermochte er es, elterliche Schulwahl mit dem Ausbau von Gesamtschulplätzen in Einklang zu bringen und so den Zugang zu Bildung in Solingen zu erweitern.
Ernst Lauterjung bezeichnete Müller-Stöver einst als "Verkörperung des selbstbewussten und engagierten Geistes von Wald" – ein Urteil, dem viele, die ihn kannten, zustimmten.
Sein Erbe lebt weiter in den Einrichtungen, die er verteidigte, und den politischen Weichenstellungen, die er mitgestaltete. Vom Erhalt historischer Gebäude über die Stärkung von Schulen bis hin zur Modernisierung des Krankenhauses – sein Einfluss ist untrennbar mit Solingen verbunden. Sein Tod hinterlässt eine Lücke im politischen und gesellschaftlichen Leben der Stadt, doch seine Verdienste werden noch lange in Erinnerung bleiben.
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