Solingen startet Wirtschaftsoffensive mit neuem Masterplan für Jobs und Wachstum
Solingen startet Wirtschaftsoffensive mit neuem Masterplan für Jobs und Wachstum
In Solingen formiert sich ein überparteiliches Bündnis, das eine grundlegende Neuausrichtung der städtischen Wirtschaftspolitik vorantreibt. Die Fraktionen von CDU, SPD, BfS und FDP haben sich hinter einem neuen "Masterplan für Arbeit und Wirtschaft" vereint, um lokale Prioritäten neu zu setzen. Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Beschleunigung des Wirtschaftswachstums sowie der Abbau bürokratischer Hürden, um die Wettbewerbsfähigkeit der Arbeitsagentur Solingen zu stärken.
Das zentrale Ziel des Plans ist es, Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern – und dabei parteipolitische Grabenkämpfe zugunsten pragmatischer Lösungen hintanzustellen. Um die wirtschaftliche Dynamik zu erhöhen, soll die Stadtverwaltung auf zusätzliche Vorschriften verzichten, die über die gesetzlichen Vorgaben von Land, Bund oder EU hinausgehen. Bei neuen Gewerbeansiedlungen muss künftig die Arbeitsplatzwirkung im Vordergrund stehen, damit die wirtschaftlichen Vorteile direkt bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen.
Drei Schlüsselstandorte – Schrodtberg, Fürkeltrath II und Piepersberg-West – bilden das Herzstück der Initiative. Die Richtlinie 12 aus dem Ratsbeschluss von 2024 wird gestrichen, um die aktive Entwicklung auf Schrodtberg und Fürkeltrath II zu ermöglichen; Piepersberg-West soll auf eine gewerbliche Nutzung geprüft werden. Der aktuelle Entwurf (Februar 2026) sieht vor, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen: Bauabstände werden auf zehn Meter reduziert, Landschaftsschutzauflagen für temporäre Bauten gelockert und die Bearbeitungszeiten für Genehmigungen von bisher 12–18 Monaten auf nur noch sechs Monate verkürzt. Zudem soll Schutzgebieten durch einen einfachen Ratsbeschluss – ohne höhere Instanz – der Status als Gewerbegebiet zugewiesen werden können.
Auch die Richtlinie 5, die bisher zusätzliche Fachgutachten verlangte, entfällt – ein klares Signal für mehr Tempo bei der Umsetzung. Die neuen Gewerbegebiete sollen dabei nachhaltig gestaltet werden: Photovoltaikanlagen auf Dächern werden Pflicht, und Flächen für Gastronomie werden ausgewiesen. Um die Beschäftigten zu unterstützen, will die Stadt zudem mit Wirtschaftsverbänden und Verkehrsbetrieben zusammenarbeiten, um die ÖPNV-Anbindung an Industriegebiete zu verbessern.
Der "Masterplan für Arbeit und Wirtschaft" zielt darauf ab, Solingens Zukunft durch beschleunigtes Wirtschaftswachstum und neue Arbeitsplatzchancen zu sichern. Vereinfachte Regelungen, schnellere Genehmigungen und der Fokus auf Nachhaltigkeit sollen die neuen Gewerbegebiete prägen. Wird der Plan verabschiedet, könnte sich das wirtschaftliche Gesicht der Stadt bereits in wenigen Monaten grundlegend wandeln.
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