18 March 2026, 18:22

Neuer Polizeibeirat in Wuppertal startet mit klaren Zielen und einzigartigem Modell

Polizeibeamte in schwarzen Uniformen und Masken vor einer Menge während einer Demonstration, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund.

Neuer Polizeibeirat in Wuppertal startet mit klaren Zielen und einzigartigem Modell

Neuer Polizeibeirat für die Kreispolizeibehörde Wuppertal nimmt offiziell seine Arbeit auf

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Der neue Polizeibeirat der Kreispolizeibehörde Wuppertal hat seine Tätigkeit aufgenommen. Das Gremium trat am 17. März 2026 zu seiner ersten Sitzung zusammen und markiert damit einen Schritt zur engeren Verbindung zwischen der lokalen Bevölkerung und der Polizei. Zu seinen Aufgaben gehört die Beratung des Polizeipäsidenten sowie die Aufarbeitung öffentlicher Anliegen im Bereich der Polizeiarbeit in der Region.

Der Beirat setzt sich aus elf Mitgliedern zusammen, die von den Stadträten Wuppertals, Remscheids und Solingens ernannt wurden. Die Vertreter wurden im Anschluss an die Kommunalwahlen 2025 ausgewählt. Ihre Zuständigkeiten umfassen die Prüfung von Bürgerbeschwerden, die Diskussion übergreifender öffentlicher Themen sowie die Abgabe von Stellungnahmen zu wichtigen polizeilichen Entscheidungen.

In der konstituierenden Sitzung wurde Hans-Hermann Lücke aus Wuppertal zum neuen Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Der Beirat hat sich zum Ziel gesetzt, das Vertrauen zwischen Bürgerschaft, Kommunalpolitik und Polizei zu stärken. Zudem soll er Anregungen und Bedenken der Bevölkerung direkt an die Polizeiführung weiterleiten.

Trotz dieser Neugründung haben seit den Kommunalwahlen 2025 keine weiteren Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen ähnliche Gremien eingerichtet. Aus Unterlagen der Polizei NRW und des Innenministeriums geht hervor, dass das Wuppertaler Modell bis März 2026 einzigartig in der Region bleibt.

Die Bildung des Beirats erfolgte nach einem strukturierten Auswahlverfahren im Anschluss an die Kommunalwahlen 2025. Seine Arbeit wird regelmäßige Beratungen zu polizeilichen Angelegenheiten sowie die Einbindung öffentlicher Rückmeldungen umfassen. Bisher ist er das einzige Gremium dieser Art in Nordrhein-Westfalen – eine Ausweitung auf andere Standorte wurde bislang nicht angekündigt.

Quelle