Karim Adeyemi wegen illegalen Waffenkaufs zu Geldstrafe und Sozialstunden verurteilt
Michaele LindnerAdeyemi entschuldigt sich nach Waffenschmuggels conviction - Karim Adeyemi wegen illegalen Waffenkaufs zu Geldstrafe und Sozialstunden verurteilt
Karim Adeyemi wegen illegalen Waffenbesitzes verurteilt
Der Stürmer von Borussia Dortmund und der deutschen Nationalmannschaft, Karim Adeyemi, ist wegen illegalen Waffenbesitzes rechtskräftig verurteilt worden. Der Vorwurf bezieht sich auf einen Online-Kauf, den er im Jahr 2024 getätigt hatte. Ein Gericht entschied, dass der 22-Jährige eine Geldstrafe zahlen und gemeinnützige Arbeit leisten muss.
Adeyemi hatte Anfang dieses Jahres online eine sogenannte "Mystery-Box" bestellt. Das Paket enthielt Gegenstände, die nach deutschem Waffenrecht als verboten eingestuft werden. Die Ermittlungen der Behörden führten schließlich zu seiner Verurteilung.
Das Gericht verhängte eine Geldstrafe in Höhe von 60 Tagessätzen. Zudem muss Adeyemi seine gemeinnützige Arbeit im Dortmunder Stadtteil Nordstadt ableisten. Zu seinen Aufgaben wird auch die Unterstützung bei Fußballtrainings für Kinder gehören.
Nach dem Urteil entschuldigte sich der Spieler sowohl bei Borussia Dortmund als auch bei der Nationalmannschaft. Weder der Verein noch der Verband haben bisher eine offizielle Stellungnahme zum Vorfall abgegeben. Bisher wurden keine weiteren disziplinarischen Maßnahmen gegen Adeyemi bekannt.
Die Verurteilung bedeutet, dass Adeyemi sowohl finanzielle als auch gemeinnützige Auflagen erfüllen muss. Sein Fall unterstreicht die rechtlichen Risiken beim Kauf unregulierter Waren im Internet. Seine Zukunft bei Verein und Nationalteam bleibt vorerst unberührt.






