Geldautomaten-Sprengungen in NRW auf Rekordtief – nur noch 21 Fälle 2024
Evi HeuserAnzahl Explodierter Geldautomaten erreicht Rekordtief - Geldautomaten-Sprengungen in NRW auf Rekordtief – nur noch 21 Fälle 2024
Angriffe auf Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen gehen stark zurück
In Nordrhein-Westfalen haben sich die Angriffe auf Geldautomaten in den vergangenen Jahren deutlich verringert. Bis zum 10. Oktober dieses Jahres wurden nur noch 21 Vorfälle registriert – deutlich weniger als in den Vorjahren. Damit erreichte die Kriminalitätsstatistik in diesem Bereich den niedrigsten Stand seit 2017.
2020 zählte die Region bis zum gleichen Stichtag noch 157 Attacken auf Geldautomaten. Im Jahr darauf sank die Zahl auf 25. Der Rückgang setzte sich 2022 fort, als lediglich 44 Fälle verzeichnet wurden.
Im vergangenen Jahr gab es zwar insgesamt 153 Angriffe, doch in den Monaten März und August wurde kein einziger Vorfall gemeldet. Sicherheitsexperten führen den Rückgang vor allem auf die zunehmende Nutzung von Farbmarkierungskartuschen in Geldautomaten zurück. Diese Geräte setzen bei Auslösung eine unauslöschliche Farbe frei, die gestohlenes Bargeld unbrauchbar macht.
Die kontinuierliche Abnahme der Angriffe seit 2024 deutet darauf hin, dass die verbesserten Sicherheitsvorkehrungen spürbar wirken. Die bisherige Bilanz von 21 Fällen in diesem Jahr bestätigt den Trend.
Die aktuellen Zahlen zeigen einen deutlichen Rückgang der Geldautomaten-Kriminalität. Mit nur 21 Attacken bis Mitte Oktober hat die Region den niedrigsten Stand seit sieben Jahren erreicht. Der anhaltende Einsatz von Sicherheitstechnologie scheint ein entscheidender Faktor zu sein, um Täter abzuschrecken.






