15 May 2026, 08:28

Chaos bei den City AM Awards: verlorene Taschen, peinliche Tippfehler und ein Politiker in der Luxusklasse

Frau in einem blauen Kleid, die selbstbewusst vor einem Podium mit Mikrofon steht

Chaos bei den City AM Awards: verlorene Taschen, peinliche Tippfehler und ein Politiker in der Luxusklasse

Pannenreihe bei den City AM Awards: Gepäck verschwunden, Tippfehler und ein Politiker in der ersten Klasse

Bei der diesjährigen Verleihung der City AM Awards häufte sich das Missgeschick: Zwei Gäste blieben ohne ihre Habseligkeiten zurück, eine Labour-Kampagne nahm eine unerwartete Wendung, und eine große Investmentfirma verursachte mit einem teuren Zahlendreher Verwirrung. Die Vorfälle reichten von verlorenen Taschen über einen falsch geschriebenen Jobtitel bis hin zu einer First-Class-Zugfahrt eines prominenten Politikers.

Der Abend begann mit einem Durcheinander in der Londoner Guildhall. Die Journalisten Adam Bloodworth und Anna Moloney blieben nach der Preisverleihung länger, um beim Aufräumen zu helfen. Als sie später ihre Garderobe aufsuchten, waren ihre Taschen mit Hausschlüsseln, Geldbörsen und anderen wichtigen Utensilien spurlos verschwunden.

Das Duo durchsuchte über eine Stunde lang die Hinterzimmer der Guildhall, doch das Personal konnte die fehlenden Gegenstände nicht ausfindig machen. Ohne Zugang zu ihren Wohnungen verbrachten sie die Nacht schließlich auf dem Boden eines freien Zimmers des Digitalchefs. Am nächsten Morgen blieb Moloney nichts anderes übrig, als in denselben fünf Zentimeter hohen Absätzen zur Arbeit zu fahren, die sie bereits am Vorabend getragen hatte. Glücklicherweise wurden ihre Taschen am folgenden Tag wiedergefunden.

Unterdessen geriet Labours Versuch, eine „Summer of Sex“-Kampagne zu starten, ins Stocken – und zwar wegen eines peinlichen Patzer. Ein konservativer Schattenminister für Wirtschaft (Shadow Business Secretary) genehmigte versehentlich eine Pressemitteilung mit einem offensichtlichen Tippfehler: Statt „Shadow Business Secretary“ stand dort „Shadow Business Sexretary“. Der Fehler verbreitete sich rasend schnell im Netz und überschatte die eigentliche Kampagne.

In einem weiteren Vorfall sorgte der Scottish Mortgage Investment Trust für Verwirrung, als er fälschlicherweise behauptete, sein Anteil an SpaceX sei 1,25 Billionen US-Dollar wert. Später wurde die Angabe korrigiert: Gemeint war die Gesamtbewertung des Unternehmens, nicht der Anteil des Fonds. Der Fehler zeigte, wie leicht finanzielle Kennziffern missverstanden werden können.

Unterdessen machte Andy Burnham, der Bürgermeister von Greater Manchester, aus einem anderen Grund Schlagzeilen: Er reiste mit dem Zug nach London – und zwar bequem in der ersten Klasse. Ein Detail, das Beobachtern auffiel, als er zu Terminen in der Hauptstadt unterwegs war.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die verlorenen Taschen wurden schließlich zurückgegeben, sodass Bloodworth und Moloney ihre Habseligkeiten wiedererhielten. Der Tippfehler in Labours Kampagne wurde zwar berichtigt, doch nicht ohne zuvor für große Aufmerksamkeit zu sorgen. Der Scottish Mortgage Investment Trust klärte die SpaceX-Bewertung auf und vermeidet so weitere Missverständnisse. Jeder dieser Vorfälle – wenn auch klein – erinnerte daran, wie schnell aus harmlosen Fehlern bemerkenswerte Ereignisse werden können.

Quelle