Wirtschaft in Düsseldorf und Mönchengladbach auf Tiefstand – Firmen bangt um Zukunft
Edgar WilmsenWirtschaft in Düsseldorf und Mönchengladbach auf Tiefstand – Firmen bangt um Zukunft
Die Wirtschaftslage in der Region Düsseldorf und Mönchengladbach hat sich im Herbst 2025 spürbar eingetrübt. Die Stimmung in der Wirtschaft ist auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren gesunken – Unternehmen berichten von verschlechterten Rahmenbedingungen und wachsender Zukunftsskepsis.
Der aktuelle Geschäftslagenindikator für die Region ist auf minus 12 Punkte gefallen, der schlechteste Wert seit 2020. Auch die Erwartungen sind deutlich gesunken und liegen nun bei minus 8,3 Punkten, während die Beschäftigungsaussichten auf minus 11,7 Punkte abrutschten. Fast jedes dritte Unternehmen bewertet seine aktuelle Situation als kritisch, ohne dass sich kurzfristig Besserung abzeichnet.
Schwache Inlandsnachfrage, anhaltend hohe Lohnkosten und Energiepreise belasten die Unternehmen weiterhin stark. Diese Faktoren drücken die Gewinnmargen und bremsen Investitionen. Zudem bereitet 60 Prozent der Firmen die bevorstehende gesetzliche Erhöhung des Mindestlohns Sorgen, die im Januar 2026 in Kraft treten soll.
Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung zeigt keine Anzeichen einer Erholung. Sowohl in Düsseldorf als auch in Mönchengladbach bleibt das Geschäftsklima fest im negativen Bereich verankert. Die Unternehmen in der Region stellen sich auf anhaltende Schwierigkeiten in den kommenden Monaten ein.
Die Daten zeichnen ein düsteres Bild für die lokale Wirtschaft – eine schnelle Entlastung ist nicht in Sicht. Steigende Kosten, schwache Nachfrage und regulatorische Belastungen zwingen die Unternehmen, ihre Pläne anzupassen. Die Wirtschaft der Region steht auch zum Jahresende 2025 weiterhin unter erheblichem Druck.






