17 June 2026, 19:33

Wie Stammzellspenden heute Leben retten – und warum Vielfalt entscheidend ist

Stammzellenspende: Wie DKMS durch Bewusstsein und Solidarität Leben rettet

Wie Stammzellspenden heute Leben retten – und warum Vielfalt entscheidend ist

Stammzellspenden haben sich in den letzten 30 Jahren entscheidend weiterentwickelt. Was einst ein kaum beachtetes Thema war, spielt heute eine lebensrettende Rolle weltweit. Über 12 Millionen Menschen sind bei der DKMS als potenzielle Spender registriert.

Vor drei Jahrzehnten fand das Thema Stammzellspende noch wenig öffentliche Beachtung. Heute gestaltet sich der Prozess für die meisten Spender deutlich einfacher: Rund 90 Prozent der Spenden werden über periphere Blutstammzellen entnommen. Die Registrierung ist unkompliziert – Interessierte können sich online bei der DKMS anmelden und erhalten kostenlos ein Set für zu Hause zugeschickt.

Vanessa Nisanat Knauer hat diese Entwicklungen aus nächster Nähe miterlebt. Seit vier Jahren arbeitet sie als studentische Hilfskraft in der Unternehmenskommunikation der DKMS. Zuvor war sie drei Jahre lang im Fundraising für Ärzte ohne Grenzen tätig. Aktuell studiert sie Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln.

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Knauer betont die wachsende Bedeutung von ethnischer und genetischer Vielfalt in den Spenderdatenbanken – ein entscheidender Faktor für die medizinische Wirksamkeit und den gerechten Zugang zu Behandlungen. Gleichzeitig gibt ihr die Bereitschaft junger Menschen, sich als Spender registrieren zu lassen, Hoffnung für die Zukunft der Branche. Solidarität, so ihre Überzeugung, bleibt ein starker Wert, wie das Engagement der Spender und Kollegen zeigt.

Die DKMS baut ihr globales Netzwerk potenzieller Spender weiter aus. Durch die Bemühungen der Organisation und die vereinfachten Spendeprozesse wird die lebensrettende Behandlung für immer mehr Menschen zugänglich. Knauers Erfahrungen und Beobachtungen spiegeln dabei sowohl den Fortschritt als auch die anhaltenden Herausforderungen in diesem Bereich wider.

Quelle