SPD-Politiker Zimkeit diskutiert mit Schülern über Schulmisere in NRW
Edgar WilmsenSPD-Politiker Zimkeit diskutiert mit Schülern über Schulmisere in NRW
Stefan Zimkeit, SPD-Abgeordneter aus Sterkrade, traf sich kürzlich mit Achtklässlern der Gesamtschule Weierheide im Düsseldorfer Landtag. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Schulfinanzierung, die Infrastruktur und die Herausforderungen, vor denen Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen (NRW) stehen.
Zimkeit, der selbst einst die Gesamtschule Osterfeld besuchte, kennt die Region gut. Da er in der Nähe der Gesamtschule Weierheide wohnt, ist ihm die aktuelle Raumnot der Schule vertraut. Während des Treffens argumentierte er, dass das Land eine größere finanzielle Verantwortung übernehmen müsse, statt die Kosten auf die Stadt Oberhausen abzuwälzen.
Der Politiker kritisierte zudem Vorurteile gegenüber Gesamtschulen. Er lehnte es ab, Schülerinnen und Schüler aufgrund der besuchten Schulform zu stigmatisieren, und betonte, dass die Bildungspolitik auf Chancengleichheit für alle abzielen müsse.
Bei der Finanzierungsfrage begrüßte Zimkeit das große Investitionsprogramm der Bundesregierung. Er hofft, dass ein beträchtlicher Teil dieser Mittel Städten wie Oberhausen für Sanierungen und Modernisierungen zugutekommt. Gleichzeitig machte er deutlich, dass er zwar mit allen demokratischen Parteien zusammenarbeite, eine Kooperation mit der AfD jedoch ablehne, die er als rechtsextrem einstuft.
Zimkeits Besuch unterstrich die anhaltenden Sorgen um Schulinfrastruktur und Finanzierung in NRW. Sein Appell an landesweite Investitionen zielt darauf ab, die räumlichen Engpässe zu beheben und die Bildungsgerechtigkeit zu verbessern. Ob seine Vorschläge umgesetzt werden, hängt davon ab, wie Bund und Land die verfügbaren Mittel verteilen.






