Bottrop optimiert Sichtverhältnisse an gefährlichen Kreuzungen bis 2026
Edgar WilmsenBottrop optimiert Sichtverhältnisse an gefährlichen Kreuzungen bis 2026
Bottrop will Verkehrssicherheit an mehreren Kreuzungen Anfang 2026 verbessern
Das Tiefbauamt der Stadt Bottrop prüft derzeit die Sichtverhältnisse an verschiedenen Kreuzungen, um Unfälle durch eingeschränkte Sicht zu verhindern. Die Maßnahmen folgen auf einen tödlichen Unfall in Warendorf, der auf schlechte Sichtverhältnisse zurückzuführen war.
Um das sichere Einfahren von Nebenstraßen in Hauptverkehrsadern zu gewährleisten, werden sogenannte „Sichtdreiecke“ angelegt. Laut den deutschen Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RaSt 06) sind diese Freiflächen in städtischen Gebieten vorgeschrieben, wobei ihre Größe von der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf der Hauptstraße abhängt.
An einigen Bottroper Kreuzungen behindern Bäume, Sträucher, Hecken oder parkende Fahrzeuge die Sicht der Autofahrer. Das Tiefbauamt vermisst diese Bereiche und leitet die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen an die Straßenverkehrsbehörde weiter.
Die Priorisierung der Kreuzungen erfolgt nach Verkehrsaufkommen und Unfallhäufigkeit. Elf Baumaßnahmen wurden bereits ausgeschrieben, wobei die Scharnhölzstraße als Erstes an der Reihe ist. Es folgen die Horster Straße und die Aegidistraße im Rahmen der präventiven Sicherheitsinitiative der Stadt.
Ziel der Arbeiten ist es, Hindernisse zu beseitigen und die Sicht für abbiegende Fahrer zu verbessern. Das Projekt reagiert damit auf vergangene Vorfälle und soll künftige Kollisionen verhindern. Die ersten Baumaßnahmen starten im ersten Quartal 2026.






