Solinger Eislaufhalle in Gefahr: Wählervereinigung fordert schnelle Rettungsmaßnahmen
Edgar WilmsenSolinger Eislaufhalle in Gefahr: Wählervereinigung fordert schnelle Rettungsmaßnahmen
Wählervereinigung SG zukunft. drängt auf Rettung der Solinger Eislaufhalle
Die Wählervereinigung SG zukunft. fordert dringendes Handeln, um die Eislaufhalle in Solingen zu erhalten. Ein neuer Antrag an den Stadtrat verlangt nachhaltige Lösungen, um den Betrieb der Anlage langfristig zu sichern. Die Gruppe warnt, dass eine Schließung ohne Gegenmaßnahmen den lokalen Sport und das Gemeinschaftsleben schwer beeinträchtigen würde.
Die Eislaufhalle ist ein zentraler Ort für Vereins- und Schulsport, Freizeitaktivitäten sowie gesellschaftliche Begegnungen. Ihr möglicher Verlust würde Jugendförderprogramme, organisierten Sport und den Ruf Solingens als lebenswerte Stadt gefährden.
Laut SG zukunft. reichen bisherige Bemühungen zur Sicherung der Halle nicht aus. Die Gruppe verweist auf strukturelle Probleme beim unabhängigen Betreiber, der der Stadtverwaltung und dem Sportausschuss wichtige finanzielle und betriebliche Informationen vorenthalten habe.
Paul Gerd Rössling, Mitglied von SG zukunft. im Sportausschuss, besteht darauf, dass der Betreiber zunächst alle notwendigen Daten offenlegen muss, bevor über städtische Finanzhilfen verhandelt werden kann. Der Antrag plädiert zudem für eine engere Zusammenarbeit zwischen Solingen, Wuppertal und Remscheid, um gemeinsame Lösungen zu entwickeln und Ressourcen zu bündeln.
Um mehr Transparenz und Verantwortung zu schaffen, schlägt der Verein regelmäßige Berichte vor. Diese sollen es politischen Gremien ermöglichen, Fortschritte zu überwachen und bei Problemen einzugreifen. Ziel ist es, den Erhalt der Eishalle zu einer klaren politischen Priorität mit konkreten Maßnahmen zu machen.
Der Antrag betont die Dringlichkeit, die finanziellen Schwierigkeiten des Betreibers zu bewältigen und die Transparenz zu erhöhen. Ohne diese Schritte bleibt die Zukunft der Eislaufhalle ungewiss. Nun muss die Stadt entscheiden, wie sie auf die Forderungen nach langfristiger Sicherheit und interkommunaler Zusammenarbeit reagiert.






