Solingen diskutiert neuen Service "Stadtgesellschaft" für Vereine und Veranstalter
Michaele LindnerSolingen diskutiert neuen Service "Stadtgesellschaft" für Vereine und Veranstalter
In Solingen wurde ein neuer städtischer Service mit dem Namen „Stadtgesellschaft“ vorgeschlagen, der lokale Vereine und Veranstalter unterstützen soll. Daniel Flemm brachte die Idee ein, um die Koordination und Finanzierung von Gemeinschaftsveranstaltungen und -gruppen zu verbessern. Der Vorschlag hat unter lokalen Führungskräften und Organisationen eine Diskussion ausgelöst.
Flemm schlug vor, den Service beim Bürgermeisteramt anzusiedeln. Er soll als zentrale Anlaufstelle für traditionelle und Nachbarschaftsfeste, Sportvereine, soziale Gruppen und das Stadtmarketing dienen. Ein weiterer Schwerpunkt läge auf transparenten Förderstrukturen.
Zudem regte er an, dass die Stadt mobile Absperrgitter für Vereine kostenlos zur Ausleihe bereitstellt. Dadurch sollen Feste und öffentliche Veranstaltungen sicherer werden. Flemm betonte die Notwendigkeit, die ehrenamtliche Arbeit und den sozialen Sektor in Solingen zu stärken.
Die Reaktionen auf den Vorschlag fallen gemischt aus. Leonhard von den Steinen, Vorsitzender des Clubs der Behinderten und ihrer Freunde, unterstützte die Idee einer Koordinierungsstelle für kleinere Vereine. Philipp Müller von der Initiativkreis-Gruppe lobte den Plan, da er eine verlässliche Struktur schaffen würde, um den bürokratischen Aufwand für Veranstalter zu verringern.
Nurten Öztürk, Koordinatorin des Freien Wohlfahrtsverbands, äußerte jedoch Bedenken. Sie fragte, wie der Service finanziert werden solle, angesichts der derzeit hohen Verschuldung Solingens.
Ziel des Vorschlags ist es, die Unterstützung für lokale Vereine zu verbessern und die Eventplanung effizienter zu gestalten. Bei einer Umsetzung würde der Service klarere Förderverfahren und bessere Ressourcen für Veranstalter bieten. Die Finanzierungsfrage bleibt jedoch ein zentraler Diskussionspunkt.






