Scharfe Patrone im Handgepäck: US-Tourist am Flughafen Köln/Bonn gestoppt
Edgar WilmsenScharfe Patrone im Handgepäck: US-Tourist am Flughafen Köln/Bonn gestoppt
Ein 65-jähriger US-Amerikaner wurde am Flughafen Köln/Bonn gestoppt, nachdem Sicherheitskräfte in seinem Handgepäck eine scharfe 9-Millimeter-Patrone entdeckt hatten. Der Vorfall ereignete sich am 24. September 2025, als der Mann versuchte, die Sicherheitskontrolle vor einem Flug nach Palma de Mallorca zu passieren.
Bei einer Routineüberprüfung stießen die Flughafenmitarbeiter auf die Munition. Der Reisende gab an, Hobby-Schütze zu sein, konnte jedoch nicht erklären, wie die Patrone in seine Tasche gelangt war. Die Bundespolizei bestätigte später, dass es sich um eine funktionsfähige 9-mm-Kartusche handelte.
Gegen den Passagier wurde ein Verfahren nach dem Waffengesetz und dem Luftsicherheitsgesetz eingeleitet. Nach Hinterlegung einer Kaution in Höhe von 500 Euro durfte er seinen Flug antreten. Die Behörden wiesen darauf hin, dass das Mitführen verbotener Gegenstände in Sicherheitsbereichen von Flughäfen schwerwiegende rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.
Die Bundespolizei erinnerte erneut an die Gefahren beim Transport gefährlicher Gegenstände im Flugverkehr. Ausführliche Informationen zu den Luftverkehrsbestimmungen finden Reisende auf der offiziellen Website unter www.bundespolizei.de im Bereich „Sicher Reisen – Mit dem Flugzeug“. Der Fall unterstreicht, wie wichtig es ist, das Gepäck vor Betreten der Sicherheitszone eines Flughafens gründlich zu überprüfen.






