01 May 2026, 06:24

Ryanair streicht 24 Strecken in Deutschland – 800.000 Sitze fallen weg

Japan Airlines Airbus A320-200 beim Starten vom Tokyo Narita International Airport, umgeben von grünem Gras mit im Hintergrund sichtbaren Geb├Ąuden und Fahrzeugen unter einem teilweise bew├Âlktem Himmel.

Ryanair storniert Flüge an Flugh├Ąfen in NRW - Ryanair streicht 24 Strecken in Deutschland – 800.000 Sitze fallen weg

Ryanair streicht Flüge in Deutschland – 800.000 Sitze und 24 Strecken fallen weg

Dieser Winter kürzt Ryanair sein Angebot in Deutschland drastisch: Rund 800.000 Sitze und 24 Strecken entfallen. Betroffen sind neun Flughäfen, darunter die wichtigen Drehtüren Köln und Weeze. Als Grund für die Einschnitte nennt die Fluggesellschaft die hohen Betriebskosten in Deutschland.

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Besonders hart treffen die Streichungen den Flughafen Köln/Bonn und den Airport Weeze. Von beiden Standorten werden je zwei Verbindungen eingestellt: Bristol und Kopenhagen ab Köln sowie Castellón (Valencia) und ebenfalls Kopenhagen ab Weeze. Trotz dieser Kürzungen verzeichnet Weeze insgesamt ein Plus von 23 Prozent bei den Sitzplatzkapazitäten, während Köln einen leichten Rückgang hinnehmen muss.

Ursprünglich hatte Ryanair für den Winter einen größeren Flugplan vorgesehen, doch nun rechnet die Airline bundesweit mit rund zehn Prozent weniger Sitzplätzen. Die Streichungen beschränken sich nicht auf Köln und Weeze – betroffen sind auch die Flughäfen Memmingen, Berlin-Brandenburg, Baden-Baden, Frankfurt-Hahn, Hamburg, Nürnberg und Bremen. Dortmund, Dresden und Leipzig bleiben sogar komplett ohne Ryanair-Verbindungen.

Die Fluggesellschaft warnt zudem vor weiteren Kürzungen für den Sommerflugplan 2026. Insgesamt werden durch die aktuellen Änderungen rund sieben Millionen Tickets in Deutschland diesen Winter nicht verfügbar sein.

Ryanair begründet die Rückgänge mit den hohen Zugangskosten in Deutschland. Für Reisende bedeutet das: an mehreren Regionalflughäfen wird das Angebot deutlich schrumpfen. Offengeblieben ist, ob im kommenden Jahr noch tiefgreifendere Einschnitte folgen könnten.

Quelle