Meerbusch-Lank kämpft um Rettung seines Therapie-Hallenbads durch Spendenaktion
Traudl GertzMeerbusch-Lank kämpft um Rettung seines Therapie-Hallenbads durch Spendenaktion
St.-Elisabeth-Krankenhaus Meerbusch-Lank startet Spendenaufruf zur Sanierung seines Hallenbads
Das St.-Elisabeth-Krankenhaus in Meerbusch-Lank bittet die Öffentlichkeit um Spenden, um sein Therapie-Hallenbad wieder instand setzen zu können. Die Einrichtung, die für die Therapie und die gesundheitliche Versorgung der Region von zentraler Bedeutung ist, bleibt seit Beginn der Coronavirus-Pandemie geschlossen. Ohne externe finanzielle Unterstützung muss das Krankenhaus die gesamten Renovierungskosten in Höhe von 250.000 Euro allein tragen.
Das Hallenbad war einst ein unverzichtbarer Bestandteil der Therapieangebote des Krankenhauses – insbesondere für Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen. Darüber hinaus nutzten es auch externe Gruppen: Die Rheuma-Liga veranstaltete hier Kurse, eine Schwimmschule bot Unterricht an, und es waren Kinderkurse geplant. Doch seit Anfang 2020 klafft durch die Schließung eine Lücke in der lokalen Gesundheitsversorgung.
Für die Wiedereröffnung sind umfassende Sanierungsarbeiten nötig: Die Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen müssen vollständig erneuert werden, zudem werden neue Filter benötigt. Diese Maßnahmen sind unerlässlich, um den Betrieb sicher wiederaufnehmen zu können. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 250.000 Euro – ein Betrag, den das Krankenhaus ohne externe Hilfe nicht aufbringen kann.
Die Nachfrage nach der Wiedereröffnung des Bades ist groß. Wöchentlich erreichen das Krankenhaus Anfragen von Patientinnen, Patienten und externen Nutzenden, die sich nach einer baldigen Rückkehr des Angebots sehnen. Angesichts der Dringlichkeit hat sich das Krankenhaus nun mit einem Spendenaufruf an die Öffentlichkeit gewandt, um die Finanzierungslücke zu schließen.
Sobald die Sanierung abgeschlossen ist, soll das Bad seine wichtige Rolle in Therapie, Rehabilitation und Gemeinschaftsprogrammen wieder aufnehmen. Dann können stationäre Patientinnen und Patienten, lokale Gesundheitsgruppen sowie Familien für Schwimmkurse und Babyschwimmangebote das Becken erneut nutzen.
Ziel der Kampagne ist es, die notwendigen Mittel für die Reparaturen und eine zügige Wiedereröffnung zu beschaffen. Ohne Spenden bleibt das Bad geschlossen – und Patientinnen, Patienten sowie Gemeinschaftsgruppen verlieren eine unverzichtbare Gesundheitsressource. Der Erfolg des Aufrufs wird entscheiden, ob die Einrichtung wieder in vollem Umfang genutzt werden kann.






