Routinekontrolle am Bonner Hauptbahnhof bringt gesuchten Drogenkurier hinter Gitter
Michaele LindnerRoutinekontrolle am Bonner Hauptbahnhof bringt gesuchten Drogenkurier hinter Gitter
Routine-Kontrolle am Bonner Hauptbahnhof führt zur Festnahme eines 20-Jährigen
Bei einer Routinekontrolle am Bonner Hauptbahnhof ist ein 20-jähriger Mann festgenommen worden, der wegen schwerer Straftaten gesucht wurde. Bundespolizisten nahmen ihn am 18. März fest, nachdem sie herausgefunden hatten, dass er mit einer gewalttätigen Drogenbande in Verbindung steht.
Der Vorfall begann, als der Mann in Koblenz Hauptbahnhof ohne gültiges Ticket in einen Intercity-Express stieg. Nach seiner Ankunft in Bonn führten Bundesbeamte eine standardmäßige Überprüfung durch und befragten ihn. Zunächst behauptete er, keinen Ausweis bei sich zu tragen.
Erst auf der Wache legte er schließlich einen Personalausweis vor. Eine anschließende Überprüfung ergab, dass er vom Kriminalkommissariat Koblenz wegen schweren Raubes gesucht wurde. Weitere Ermittlungen brachten zutage, dass er als Kurier und Fahrer für eine Drogenbande tätig gewesen sein soll.
Die Behörden gehen davon aus, dass er nach einem versuchten Mord im Kölner Stadtteil Holweide das Fluchtfahrzeug steuerte. Zudem soll er den bei dem Anschlag verwendeten dunkelgrauen Audi Q2 gemietet haben. Nach den Feststellungen wurde er verhaftet und den zuständigen Stellen wegen des Raubvorwurfs sowie des Schwarzfahrens übergeben.
Dem Mann drohen nun mehrere Vorwürfe, darunter die Beteiligung an einer schweren Gewalttat und das Fahren ohne Fahrschein. Seine Festnahme erfolgte im Rahmen einer Routinekontrolle, bei der seine Verstrickung in laufende Ermittlungen aufgedeckt wurde. Die Behörden prüfen weiterhin seine Rolle in dem größeren Ermittlungskomplex.






