Rheinisch-Bergischer Kreis beschließt ersten Schulentwicklungsplan für Berufskollegs bis 2031
Edgar WilmsenRheinisch-Bergischer Kreis beschließt ersten Schulentwicklungsplan für Berufskollegs bis 2031
Der Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises hat den ersten Schulentwicklungsplan für Berufskollegs der Region verabschiedet, der den Zeitraum bis 2031 abdeckt. Das Ziel des Plans ist es, die berufliche Bildung durch die Bewältigung aktueller Herausforderungen und zukünftiger Bedürfnisse zu verbessern.
Der Entwicklungsplan bietet eine datengestützte Grundlage zur Weiterentwicklung der beruflichen Ausbildung im Kreis. Er enthält Empfehlungen, um die Attraktivität der Berufsbildung zu steigern, die Schulprofile zu stärken, die Digitalisierung voranzutreiben und die Zusammenarbeit zwischen den Berufskollegs zu fördern.
Berücksichtigt werden dabei demografische Veränderungen, sich wandelnde Bildungswege sowie die sich entwickelnden Anforderungen des Arbeitsmarktes. Die Kreisverwaltung wird die Vorschläge weiter ausarbeiten und schrittweise umsetzen. Regelmäßige Aktualisierungen sollen sicherstellen, dass der Plan sich an neue Gegebenheiten anpasst.
Unterdessen erhält die Verbundschule Mitte in Bergisch Gladbach-Refrath einen neuen Namen. Auf Initiative der Schulgemeinschaft und mit einstimmigem Beschluss der Schulkonferenz wird sie künftig nach der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer benannt. Die Förderschule in Refrath trägt ab sofort den Namen Margot-Friedländer-Schule.
Der Schulentwicklungsplan zielt darauf ab, ein ausgewogenes und zugängliches Bildungsangebot für die Region zu sichern. Er soll die Modernisierung der Bildungseinrichtungen unterstützen und zur Entwicklung einer qualifizierten Fachkraftbasis vor Ort beitragen. Die Umbenennung der Schule in Refrath stellt eine eigenständige, aber bedeutende Entscheidung für die Gemeinschaft dar.






