Rekordjahr für Gründer in NRW: 7,1 Prozent mehr Start-ups 2025
Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2025 einen Anstieg bei Unternehmensgründungen
Im Jahr 2025 stieg die Zahl der Neugründungen in Nordrhein-Westfalen deutlich an. Die Region zählte 144.191 Start-ups – ein Plus von 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zu den Gründerinnen gehört Hannah Kramer, die mit einem innovativen Wohnkonzept für Senioren an den Start ging.
In Mönchengladbach wagten 2025 insgesamt 2.464 Bürgerinnen und Bürger den Schritt in die Selbstständigkeit, während 1.973 ihr Unternehmen aufgaben. Damit wuchs die Zahl der Betriebe in der Stadt netto um 491. Im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein wurden 11.024 neue Unternehmen gegründet, während 8.995 schließen mussten.
Hannah Kramer gründete in Mönchengladbach „Senioren-WG mit Herz“, ein Unternehmen, das ältere Menschen dabei unterstützt, privat organisierte Wohngemeinschaften aufzubauen. Das Konzept fördert nicht nur gemeinschaftliches Wohnen, sondern verbessert durch soziale Betreuungsangebote auch die Lebensqualität der Senioren.
Besonders bewegend war für Kramer der Moment, als die ersten Bewohner in die WG einzogen und sich dort heimisch fühlten. Ihr Rat an angehende Gründer: Netzwerken, frühzeitig die Finanzen planen und die eigenen Stärken gezielt einsetzen, um erfolgreich zu sein.
Der Präsident der IHK forderte die Politik auf, Gründer stärker zu unterstützen – etwa durch vereinfachte Prozesse bei der Unternehmensgründung. Der Anstieg der Gründungszahlen zeigt, wie lebendig die Gründerszene in der Region ist. Kramers Projekt beweist, dass innovative Ideen gesellschaftliche Herausforderungen lösen können. Mit politischer Rückendeckung ließe sich der Weg für künftige Gründer noch ebnen.






