17 April 2026, 04:19

Rasante Verfolgungsjagd über 160 Kilometer endet mit Unfall an Niedersachsens Grenze

Eine belebte Straße mit einem Lastwagen, mehreren Fahrzeugen, Fußgängern, einem Strommast mit Drähten, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Rasante Verfolgungsjagd über 160 Kilometer endet mit Unfall an Niedersachsens Grenze

Ein gestohlener Mercedes Sprinter führte die Polizei in den frühen Morgenstunden des Donnerstags, dem 30. Oktober, auf eine rasante Verfolgungsjagd durch zwei deutsche Bundesländer. Die Flucht endete mit einem Unfall in der Nähe der niedersächsischen Grenze – der 18-jährige Tatverdächtige muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten.

Der Vorfall begann, als der Wohnmobil-Ausbau in der Kullrichstraße in Dortmund entwendet wurde. Der Besitzer bemerkte den Diebstahl schnell und ortete das Fahrzeug mithilfe seines Handys. Beamte der Autobahnpolizei Bielefeld sichteten den Sprinter auf der A2 bei Rheda-Wiedenbrück in Richtung Bielefeld.

Der Fahrer weigerte sich anzuhalten, woraufhin sich eine Verfolgungsjagd über rund 160 Kilometer entspann. Die Flucht endete kurz hinter der Landesgrenze nach Niedersachsen, wo der Verdächtige verunglückte. Die Behörden nahmen den 18-jährigen polnischen Staatsbürger fest, der in Deutschland keinen festen Wohnsitz hatte.

Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann ohne Führerschein unterwegs war. Ein vorläufiger Drogentest fiel zudem positiv aus. Der Sprinter, der als nicht mehr verkehrssicher eingestuft wurde, wurde von der Polizei sichergestellt.

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Dem Beschuldigten drohen nun zahlreiche Anklagepunkte, darunter Kraftfahrzeugdiebstahl, Fahren ohne Führerschein und unerlaubtes Entfernen vom Unfallort. Weitere Vorwürfe lauten auf Gefährdung des Straßenverkehrs, Teilnahme an einem nicht erlaubten Straßenrennen sowie Urkundenfälschung. Die Ermittlungen der örtlichen Behörden dauern an.

Quelle