18 April 2026, 04:19

Premiere mit Hindernissen: Das erste MERIAN Reisefestival in Wiesbaden

Ein lebendiger Plakat einer Wisconsin-Karte voller farbenfroher Lebensmittel und beschriftet mit "Festival Foods."

Premiere mit Hindernissen: Das erste MERIAN Reisefestival in Wiesbaden

Erstes MERIAN Reisefestival zieht Besucher ins Rhein-Main Congress Center nach Wiesbaden

Am vergangenen Wochenende fand das erste MERIAN Reisefestival im Rhein-Main Congress Center in Wiesbaden statt. Von Samstag bis Montag bot die Veranstaltung Reisebegeisterten ein buntes Programm aus Vorträgen, Workshops und Unterhaltung. Die Besucher erwarteten Fotokurse, Live-Demonstrationen und vieles mehr – auch wenn manche zunächst Schwierigkeiten hatten, sich zurechtzufinden.

Gleich zu Beginn gab es für viele Gäste eine Hürde: Am ersten Tag war der Eingang nur schwer zu finden, da weder Hinweisschilder noch Banner oder klare Wegbeschreibungen vorhanden waren. Die Verwirrung war groß, noch bevor das Festival richtig begonnen hatte. Drinnen erwarteten die Besucher dann zwei Bühnen mit einem dichten Programm aus Gesprächen und Präsentationen. Zu den Referenten zählten der Literaturkritiker Denis Scheck, die Abenteurer Aaron und Achill Moser, der Extrem-Athlet Jonas Deichmann sowie die Reisejournalistin Verena Lugert.

Auf dem Außenbereich herrschte reges Treiben: Der Fotoanbieter Cewe veranstaltete einen Workshop, bei dem Teilnehmer Fotos machen und diese direkt vor Ort kostenlos ausdrucken lassen konnten. In der Nähe führte Schloss Freudenberg eine Klangschalen-Demonstration durch, die für Unterhaltung sorgte. Auch die Wiesbadener Weinkönigin gab sich die Ehre und verhalf der Veranstaltung mit lokalem Charme zu einem besonderen Flair.

Für das leibliche Wohl sorgten Aussteller wie Rheingau Affineure, die Kaffeerösterei Maldaner, Butta la Pasta, die Brauerei Frankfurter Helles und der Sektproduzent Mumm. Wer Reiseinspiration suchte, wurde bei der Buchhandlung Angermann fündig, die MERIAN-Magazine zum Stückpreis von 9,90 Euro anbot. Kritische Stimmen gab es jedoch zu den Eintrittspreisen: Ein Tagespass kostete 25 Euro, ein Dreitages-Ticket 60 Euro – für manche zu viel des Guten.

Das Festival verband Information mit Unterhaltung und setzte auf Reiseberichte, praktische Tipps und interaktive Erlebnisse. Trotz der anfänglichen organisatorischen Schwächen sorgten die Mischung aus Workshops, Vorträgen und Verkostungen für ein abwechslungsreiches Wochenende.

Nach drei Tagen voller Diskussionen, Vorführungen und regionaler Köstlichkeiten ging die Veranstaltung zu Ende. Die Veranstalter wollten mit dem Festival die Lust auf künftige Reisen wecken, während Aussteller von Büchern bis zu regionalen Spezialitäten ihre Produkte präsentierten. Die Rückmeldungen zu Preisen und Beschilderung könnten bei einer möglichen Neuauflage des Festivals für Verbesserungen sorgen.

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