Polizei schlägt in Bielefeld gegen illegales Glücksspiel und Waffenbesitz zu
Edgar WilmsenPolizei schlägt in Bielefeld gegen illegales Glücksspiel und Waffenbesitz zu
Polizei durchsucht zwei Objekte in Bielefeld im Zusammenhang mit illegalem Glücksspiel und Waffenvergehen
Bei einer Razzia am 27. Mai 2026 hat die Polizei zwei Immobilien in Bielefeld durchsucht, die mit illegalem Glücksspiel und Verstößen gegen das Waffengesetz in Verbindung gebracht werden. Dabei wurde ein 55-jähriger Mann festgenommen, der verdächtigt wird, die Spielstätten betrieben zu haben. Die Beamten beschlagnahmten Bargeld, Spielautomaten sowie eine nicht registrierte Schusswaffe.
An der Aktion waren mehrere Strafverfolgungsbehörden beteiligt, die zwei Räumlichkeiten ins Visier genommen hatten, in denen angeblich illegales Glücksspiel stattfand. Die Ermittler sicherten drei Spielautomaten, ein Wettterminal sowie einen hohen vierstelligen Bargeldbetrag. In einem der Objekte wurden zudem umfangreiche Einrichtungen und Ausrüstungen für Tischspiele vorgefunden.
Der 55-jährige Verdächtige aus Bielefeld wurde wegen des Verdachts der Organisation der illegalen Aktivitäten festgenommen. Bei der Durchsuchung entdeckten die Beamten eine nicht zugelassene, mit PTB-Kennzeichnung versehene Schusswaffe sowie ein LED-Polizeischild, das für den Einsatz an Fahrzeugen bestimmt war. Dem Mann drohen nun strafrechtliche Vorwürfe wegen Verstößen gegen das Waffengesetz, das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen illegaler Glücksspielaktivitäten.
Die Behörden bestätigten, dass die Ermittlungen gegen weitere Verdächtige noch laufen.
Im Rahmen der Operation wurden Spielgeräte, Bargeld und eine verbotene Schusswaffe beschlagnahmt. Der 55-jährige Beschuldigte bleibt wegen mehrerer Straftaten in Untersuchung. Die Polizei prüft weiterhin mögliche Verbindungen zu anderen Beteiligten in diesem Fall.






