Polizei Mönchengladbach ahndet 38 Handy-Sünder bei Verkehrskontrollen in Rheydt
Michaele LindnerPolizei Mönchengladbach ahndet 38 Handy-Sünder bei Verkehrskontrollen in Rheydt
Die Polizei Mönchengladbach hat kürzlich zwei Tage lang gezielte Verkehrskontrollen in Rheydt und Mönchengladbach durchgeführt. Im Fokus der Aktion standen abgelenkte Autofahrer, insbesondere solche, die während der Fahrt elektronische Geräte – vor allem Handys – nutzen. Die Beamten wollten damit die Verkehrssicherheit erhöhen und riskantes Verhalten im Straßenverkehr eindämmen.
Die Kontrollen fanden im Rahmen der Aktion „Konzentration im Verkehr“ statt, die vom 6. bis 12. Oktober lief. Die Polizei richtete ihr Augenmerk auf Ablenkungen und wies auf die Gefahren hin: Wer etwa bei Tempo 50 nur zwei Sekunden auf WhatsApp schaut, übersieht dabei bis zu 30 Meter der Strecke vor sich. Selbst Radfahrer, die kurze Videos wie Instagram-Reels ansehen, legen in dieser Zeit bis zu 10 Meter „blind“ zurück.
Bei den Kontrollen wurden 38 Autofahrer wegen der Nutzung ihres Handys ohne Freisprecheinrichtung mit einem Bußgeld belegt. Fünf weitere Fahrer erwischte die Polizei, während sie Navigationsgeräte während der Fahrt bedienten, zwei sahen sich Videos auf ihrem Handy an. Vier Personen fuhren zudem ohne gültigen Führerschein.
Weitere Verstöße betrafen 16 Autofahrer, die nicht angeschnallt waren, sowie zwei, die bei Rot über die Ampel fuhren. Die Behörden betonten, dass es bei der Aktion nicht nur um Strafen gehe, sondern auch darum, Autofahrer über die Risiken von Ablenkung aufzuklären.
Die Maßnahme führte zu zahlreichen Bußgeldern und unterstrich die Einhaltung der Verkehrsregeln. Die Polizei hob hervor, dass weniger Ablenkung im Straßenverkehr die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöht. Weitere Kontrollen könnten folgen, um die Einhaltung der Verkehrsgesetze nachhaltig zu sichern.






