Osteraths Wandel: Neues Stadtmanagement startet mit 23-Punkte-Plan für nachhaltige Aufwertung
Traudl GertzOsteraths Wandel: Neues Stadtmanagement startet mit 23-Punkte-Plan für nachhaltige Aufwertung
Osterath, Meerbuschs am schnellsten wachsender Stadtteil, steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Ein neues Stadtmanagement-Team soll die Umgestaltung leiten – gestützt auf einen 23-Punkte-Plan für eine nachhaltige Aufwertung des Viertels. Ziel ist es, den dörflichen Charakter Osteraths zu bewahren und gleichzeitig sein Wachstum gezielt zu steuern.
Die Stadt hat Julian Kundel-Füth und Sebastian Ritter-Müller als neue Stadtmanager für Osterath berufen. Beide arbeiten für das Dortmunder Planungsbüro Stadtbüro GmbH. Zu ihren Aufgaben gehören die Koordination der Entwicklungsprojekte, der Dialog mit den Anwohnerinnen und Einwohnern sowie die Öffentlichkeitsarbeit für den städtischen Erneuerungsprozess.
Das Team wird sein Büro im Familienzentrum in der Bommershöfer Weg 3 beziehen. Ab Mitte Juni sind die Stadtmanager jeden Montag und Donnerstag von 10 bis 17 Uhr vor Ort erreichbar. Diese festen Sprechzeiten sollen es der Bevölkerung erleichtern, Fragen zu stellen oder Feedback zu geben.
Finanziert wird das Vorhaben aus dem Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren“. Der unter dem Namen „Integriertes Handlungskonzept Osterath“ (IHKO) bekannte Plan umfasst 23 Maßnahmen, um Infrastruktur, Gemeinschaftsflächen und Nachhaltigkeit zu stärken. Leitgedanke ist dabei, den ländlichen Charme Osteraths zu erhalten und gleichzeitig die Entwicklung zu einem modernen Stadtteil zu fördern.
Die Arbeit des Stadtmanagement-Teams beginnt mit regelmäßigen Präsenzzeiten und einer klaren Entwicklungsstrategie. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden die Veränderungen schrittweise miterleben, wenn die 23 Maßnahmen nach und nach umgesetzt werden. Der Erfolg des Projekts hängt davon ab, Wachstum und Bewahrung des bestehenden Charakters in Einklang zu bringen.






