07 June 2026, 22:18

Neues Sicherheitsprogramm: Wie Schulen in der Stadt Gewalt vorbeugen wollen

"Schule als sicherer Ort": Erste Maßnahmen des Konzepts umgesetzt

Neues Sicherheitsprogramm: Wie Schulen in der Stadt Gewalt vorbeugen wollen

„Schule als sicherer Ort“: Neue Initiative gegen Gewalt an ausgewählten Schulen gestartet

In der Stadt wird derzeit das neue Sicherheitsprogramm „Schule als sicherer Ort“ eingeführt. Das Vorhaben zielt darauf ab, Gewalt vorzubeugen und die Sicherheit durch bauliche Maßnahmen sowie Fortbildungen für Lehrkräfte zu verbessern. Der Stadtrat gab am 24. September 2025 grünes Licht für das Projekt – die erste Phase läuft bereits.

Im Mittelpunkt stehen zunächst zwei Schwerpunkte: strukturelle Aufwertungen und präventive Bildungsarbeit. An vierzehn Schulen werden die Außenbeschilderung modernisiert und die Türsicherheit erhöht, wobei 682 Türen mit neuen Schließzylindern und Drückergarnituren ausgestattet werden. Die technischen Umrüstungen schlagen mit rund 147.400 Euro zu Buche.

Gleichzeitig starten an 21 Schulen Fortbildungen für Lehrkräfte zu Gewaltpräventionsprogrammen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Bekämpfung sexualisierter Gewalt, wofür alle Drittklässler an Grund- und Förderschulen sensibilisiert werden sollen. Für diese pädagogischen Maßnahmen sind etwa 258.600 Euro veranschlagt.

In der Pilotphase werden vorrangig Schulen berücksichtigt, die als besonders risikobehaftet gelten oder sich besonders für die neuen Präventionskonzepte eignen. Jährlich wird die Stadt überprüfen, ob die Maßnahmen die gewünschte Wirkung entfalten.

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Die Kosten der ersten Projektphase belaufen sich auf über 400.000 Euro. Die beteiligten Schulen erhalten sowohl bauliche Verbesserungen als auch Schulungen für das Personal. Regelmäßige Evaluierungen sollen zeigen, ob die Initiative ihre Sicherheits- und Präventionsziele erreicht.

Quelle