18 June 2026, 04:16

Neue Befugnisse für Ordnungsbeamte: Mönchengladbach setzt auf strengere Platzverweise und Körperkameras

Voraufnahmen und langfristige Aufenthaltsverbote        Landtag stärkt kommunale öffentliche Ordnung

Neue Befugnisse für Ordnungsbeamte: Mönchengladbach setzt auf strengere Platzverweise und Körperkameras

Der Landtag hat Reformen des Ordnungsbehördengesetzes verabschiedet. Die Änderungen zielen darauf ab, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu modernisieren und klarere Vorschriften für die Durchsetzung zu schaffen. Lokale Vertreter aus Mönchengladbach haben bereits die Vorteile der neuen Maßnahmen hervorgehoben.

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Das überarbeitete Gesetz ermöglicht längerfristige Platzverweise für Personen, die den öffentlichen Raum stören, andere belästigen oder gefährliche Situationen schaffen. Zudem soll es kommunale Ordnungsbeamte besser vor Respektlosigkeit, Drohungen oder Gewalt schützen.

Die Stadt Mönchengladbach betont die Bedeutung der neuen Befugnisse für den Kommunalen Ordnungsdienst (KOS), solche Platzverweise auszusprechen. Vanessa Odermatt und Jochen Klenner sind überzeugt, dass die Reformen die Arbeit des KOS verbessern und die öffentliche Sicherheit stärken werden.

Zu den weiteren Maßnahmen gehört der erweiterte Einsatz von Körperkameras, die nun auch über eine Voraufzeichnungsfunktion verfügen, um Vorfälle besser zu dokumentieren. Die örtliche CDU begrüßt die Entscheidung, da sie klarere Handlungsrichtlinien für die lokale Ordnungsbehörde schafft. Die Partei will sich zudem für eine zügige und einheitliche Umsetzung der neuen Regeln einsetzen.

Die Stadt erwartet, dass die Maßnahmen wiederkehrende Probleme in Brennpunktgebieten wirksamer angehen. Die Reformen führen strengere und transparenter gestaltete Vorschriften ein, die darauf abzielen, die öffentliche Ordnung und Sicherheit in der gesamten Region zu verbessern.

Quelle