Mönchengladbachs siebte Gesamtschule startet mit modularen Klassenzimmern
Michaele LindnerMönchengladbachs siebte Gesamtschule startet mit modularen Klassenzimmern
Mönchengladbach bereitet die Eröffnung seiner siebten Gesamtschule vor – die Gesamtschule Breite Straße
Aufgrund der starken Nachfrage von Eltern in der Stadt wird Mönchengladbach seine siebte Gesamtschule eröffnen: die Gesamtschule Breite Straße. Fast 44 Prozent der Eltern in der Stadt bevorzugen für ihre Kinder nach der Grundschule diese Schulform. Das Projekt wird schrittweise umgesetzt und beginnt noch in diesem Sommer mit einem provisorischen Modulbau.
Der Aufbau der Schule startet mit einem modularen Gebäude, das die Kapazität von zunächst 30 auf 34 Klassen erweitern wird. Im folgenden Jahr soll die Zahl auf 36 Klassen steigen. Parallel dazu beginnt 2027 der Bau des festen Schulgebäudes, in das die ersten Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2028/29 einziehen werden. Die vollständige Fertigstellung der Anlage ist für 2031 geplant.
Das Münchner Architekturbüro Auer Weber gewann den Wettbewerb für das Design der neuen Schule. Der Entwurf sieht eine dynamische, mehrstöckige Anlage vor, die in fünf Bereiche mit jeweils eigenem Innenhof unterteilt ist. Ein zentraler Baukörper wird gemeinsame Räumlichkeiten beherbergen, darunter Kunstateliers, Textilwerkstätten sowie eine Freiluft-Kunstterrasse.
Die Gesamtkosten für die provisorischen und dauerhaften Gebäude belaufen sich auf geschätzte 130 Millionen Euro. Die Stadt hat bestätigt, dass bis 2031 keine weitere Gesamtschule gebaut wird. Für den kommenden Jahrgang gingen 142 Bewerbungen ein, von denen 108 Schülerinnen und Schüler aufgenommen wurden.
Die neue Schule soll den wachsenden Bedarf an Gesamtschulplätzen in Mönchengladbach decken. Nach ihrer vollständigen Inbetriebnahme wird sie als siebte Einrichtung dieser Art in der Stadt fungieren. Der schrittweise Ausbau garantiert eine kontinuierliche Steigerung der Kapazitäten, wobei der Endausbau 2031 abgeschlossen sein wird.






