Kontrollierte Sprengung des Ibbenbürener Steinkohlekraftwerks steht bevor
Michaele LindnerKontrollierte Sprengung des Ibbenbürener Steinkohlekraftwerks steht bevor
Sprengung des ehemaligen Steinkohlekraftwerks in Ibbenbüren am 22. Februar 2026
Am Sonntag, dem 22. Februar 2026, wird das ehemalige Steinkohlekraftwerk in Ibbenbüren durch eine kontrollierte Sprengung abgerissen. Die Detonation markiert einen entscheidenden Schritt bei der Räumung des Geländes, das später an den Übertragungsnetzbetreiber Amprion übergeben werden soll. Anwohner sind über den Termin bereits informiert worden.
Im Rahmen der Abrissarbeiten werden unter anderem der Kamin, die Rauchgasentstickungsanlage und die Rauchgasentschwefelungsanlage des Kraftwerks beseitigt. Die Behörden koordinieren derzeit einen Sicherheitsradius, um die Öffentlichkeit während der Sprengung zu schützen. Sollten Wohngebäude in der ausgewiesenen Gefahrenzone liegen, erhalten betroffene Haushalte direkte Evakuierungsanweisungen.
Für Anfang 2026 ist eine öffentliche Informationsveranstaltung geplant, bei der weitere Details erläutert werden. Bürger haben dort die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich über den Ablauf zu informieren. Die freigeräumte Fläche soll bis zum Sommer 2026 an Amprion übergeben werden.
Laut verfügbaren Unterlagen gab es in Ibbenbüren in jüngster Zeit keine Abrisse oder größeren Sanierungen historischer oder industrieller Anlagen. Die Sprengung stellt damit die erste bedeutende strukturelle Veränderung der Region seit Jahrzehnten dar.
Der Abriss wird das Landschaftsbild des ehemaligen Kraftwerksgeländes nachhaltig verändern. Nach der Räumung übernimmt Amprion das Areal voraussichtlich bis Mitte 2026. Anwohner und Behörden bereiten sich weiterhin darauf vor, dass der Prozess reibungslos und sicher verläuft.






