07 April 2026, 12:27

Klimainitiative Rhein-Berg startet Mahnwachen für radikalen Klimaschutz in Bergisch Gladbach

Plakat mit dem Text "Abgesagte verbleibende Öl- und Gasförderlizenzen im Arctic National Wildlife Refuge" mit Bildern von Solarpanelen und Windrädern vor einem bewölkten Himmel.

Klimainitiative Rhein-Berg startet Mahnwachen für radikalen Klimaschutz in Bergisch Gladbach

Klimainitiative Rhein-Berg kündigt Mahnwachen in Bergisch Gladbach für mehr Klimaschutz an

Die Klimainitiative Rhein-Berg hat eine Reihe von Mahnwachen in Bergisch Gladbach organisiert, um stärkeren Klimaschutz zu fordern. Die Gruppe warnt, dass die aktuelle Regierungspolitik das Wachstum erneuerbarer Energien bremst und die Klimaziele gefährdet. Im November finden vier öffentliche Kundgebungen statt, um auf die Problematik aufmerksam zu machen.

Die Mahnwachen sind für Dienstag, den 11. November, Mittwoch, den 19. November, Montag, den 24. November, und Freitag, den 28. November 2025 angesetzt. Jede Veranstaltung dauert von 16 bis 18 Uhr am Konrad-Adenauer-Platz in der Fußgängerzone nahe der Hauptstraße 185. Die Organisatoren wollen damit auf eine besorgniserregende Wende in der Energiepolitik hinweisen.

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Die Initiative kritisiert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWK), das weiterhin in fossile Energieträger investiere, statt auf nachhaltige Alternativen zu setzen. Besonders problematisch seien Pläne, neue Gaskraftwerke zu subventionieren, anstatt in Speicherlösungen für erneuerbare Energien zu investieren. Zudem warnt die Klimainitiative vor der geplanten Abschaffung der Einspeisevergütung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), was den Ausbau von Solar- und Windenergie weiter bremsen könnte.

Laut den Aktivisten würden wirtschaftliche Interessen zunehmend den Klimaschutz verdrängen. Ohne dringende Maßnahmen seien Deutschlands Klimaziele nicht erreichbar. Die Mahnwachen sind Teil einer breiteren Kampagne, um Regierungsentscheidungen zu überwachen und eine Politik zu fordern, die Nachhaltigkeit über kurzfristige Wirtschaftsinteressen stellt.

Im Mittelpunkt der Aktionen steht die Forderung nach einem schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien und einem Stopp der Subventionen für fossile Brennstoffe. Die Klimainitiative Rhein-Berg betont, dass ohne sofortige Kurskorrekturen die Klimaziele des Landes ernsthaft in Gefahr seien. Die Gruppe plant, weiter Druck auf die Verantwortlichen auszuüben, um die Energiepolitik mit den Umweltzielen in Einklang zu bringen.

Quelle