21 March 2026, 18:22

Justizvollzugsanstalt Willich I wird mit moderner Erweiterung zum Vorzeigegefängnis

Ausführlicher architektonischer Plan des Anemas-Gefängnisses, der Räume, Korridore, Fenster, Türen und strukturelle Anmerkungen auf Papier zeigt.

Justizvollzugsanstalt Willich I wird mit moderner Erweiterung zum Vorzeigegefängnis

Justizvollzugsanstalt Willich I in Nordrhein-Westfalen steht kurz vor dem Abschluss der zweiten Bauphase

Das von der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) geleitete Projekt erweitert die Anlage um neue Werkstätten, ein Multifunktionsgebäude und eine große Freiluft-Sportfläche. Nach der Fertigstellung wird das Gefängnis moderne Räumlichkeiten bieten, die auf Resozialisierung und Wiedereingliederung ausgelegt sind.

Die Abrissarbeiten der älteren Gefängnisteile wurden planmäßig bis zum Sommer 2023 abgeschlossen. Unmittelbar danach begannen im August die Erdarbeiten, um Platz für die neuen Fundamente zu schaffen. Anschließend wurden die Rohbauten der Neubauten schrittweise errichtet.

Das Haftgebäude 1 mit 400 Zellen wurde im Juni 2024 an die Gefängnisverwaltung übergeben. Gleichzeitig wurden der Großteil der Werkstätten und das Multifunktionsgebäude fertiggestellt. Das Haftgebäude 2, das auf einer Fläche von rund 6.000 Quadratmetern entsteht, wird dem Komplex weitere 368 Zellen hinzufügen.

Durch die Erweiterung gewinnt die Justizvollzugsanstalt Willich I insgesamt über 6.500 Quadratmeter Nutzfläche hinzu. Bei voller Kapazität wird die Einrichtung 768 Haftplätze umfassen. Die neuen Gebäude und Anlagen entsprechen modernen Standards und setzen auf einen resozialisierungsorientierten Strafvollzug, der Gefangene auf die Rückkehr in die Gesellschaft vorbereitet.

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Die zweite Bauphase in der Justizvollzugsanstalt Willich I nähert sich nun dem Abschluss. Der erweiterte Komplex mit zwei Haftgebäuden, Werkstätten und einem Multifunktionsgebäude stellt eine zentrale Modernisierung des nordrhein-westfälischen Gefängniswesens dar. Das Projekt zielt darauf ab, die Bedingungen für sowohl das Personal als auch die Inhaftierten deutlich zu verbessern.

Quelle