Jugendliche gestalten die Zukunft: LEADER-Region startet Förderprogramm 2026 mit vereinfachten Regeln
Evi HeuserJugendliche gestalten die Zukunft: LEADER-Region startet Förderprogramm 2026 mit vereinfachten Regeln
Die LEADER-Region HIM – Das sind wir! hat den Aufruf für das Kleinprojekte-Förderprogramm 2026 gestartet. In diesem Jahr liegt ein besonderer Fokus auf jugendgeführten Initiativen – mit speziellen Workshops und vereinfachten Bewerbungsregeln. Pro Projekt stehen bis zu 20.000 Euro zur Verfügung, die bis zu 80 Prozent der Kosten für gemeinnützige Vorhaben decken.
Im vergangenen Jahr förderte das Programm 12 erfolgreiche Projekte in Menden, Hemer und Iserlohn. Dazu gehörten Grünflächen, Kulturwege und nachhaltige Verkehrsprojekte, die alle das Leben im ländlichen Raum bereichern sollten.
Neu im Förderprogramm 2026 ist eine eigene Sparte für Jugendprojekte mit Zuschüssen zwischen 1.000 und 8.000 Euro. Junge Menschen wirken direkt an der Bewertung der Anträge mit und unterstützen die Lokale Aktionsgruppe (LAG) bei der Entscheidung, welche Ideen gefördert werden. Anders als bei Standardanträgen können Jugendprojekte auch ohne gesicherte Finanzierung oder bestätigte Partner eingereicht werden.
Von März bis April finden in Hemer, Iserlohn und Menden Workshops statt, die junge Antragstellende bei der Entwicklung ihrer Projektideen begleiten. Themen können von Spielplatzaufwertungen und Sitzgelegenheiten bis hin zu Bildungsveranstaltungen wie Vorträgen oder Skillsharing-Workshops reichen.
Erstmals läuft das gesamte Bewerbungsverfahren digital ab. Ab dem 20. März bis zum 26. April 2026 können Anträge über die Website leader-him.de/kleinprojekte-programm eingereicht werden. Gefördert werden Projekte, die der Allgemeinheit zugutekommen – sei es durch neue Infrastruktur, Gemeinschaftsräume oder naturnahe Initiativen.
Vorrang haben Vorhaben, die den Alltag im ländlichen Raum verbessern. Beispiele aus früheren Runden sind Mendens Grüne Oase am Park, das urbanes Gärtnern ausbaute, Hemers Kulturpfad mit lokalen Kunstinstallationen oder Iserlohns Initiative Nachhaltige Mobilität, die Radwege und E-Ladestationen förderte.
Mit der Digitalisierung des Verfahrens und dem Jugendfokus soll der Zugang zu Fördermitteln erleichtert werden. Erfolgreiche Projekte erhalten bis zu 80 Prozent ihrer Kosten erstattet, wobei junge Gutachtende die Entscheidungen mitgestalten. Bewerbungen müssen bis zum 26. April 2026 online eingereicht werden, um in dieser Runde berücksichtigt zu werden.






