13 June 2026, 02:21

Hürths Lebensader Lux: Wie ein Abriss nachhaltige Stadtentwicklung vorantreibt

Luxusader meets Baustelle der Zukunft

Hürths Lebensader Lux: Wie ein Abriss nachhaltige Stadtentwicklung vorantreibt

Der Abriss des ehemaligen AOK-Gebäudes in Hürth markiert einen wichtigen Schritt im städtischen Entwicklungsprojekt Lebensader Lux. Im Rahmen einer Kooperation mit der RWTH Aachen werden Materialien von der Baustelle wiederverwendet, um Nachhaltigkeit und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen zu fördern.

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Im Dezember 2023 hatte der Planungsausschuss die Stadtverwaltung angewiesen, vor großflächigen Abrissarbeiten wiederverwendbare Baumaterialien zu erfassen. Dies führte zur sorgfältigen Bergung potenziell gefährlicher Stoffe, die vor Beginn weiterer Arbeiten fachgerecht entsorgt wurden.

Ausgewählte Materialien aus dem AOK-Gebäude – darunter Metallplatten, Handläufe, Bodenroste, Ziegelsteine, Fenster und Bänke – finden in einem Forschungsprojekt neue Verwendung. Sie fließen in das europäische Target-X-Projekt ein und bieten auf einem 4.000 Quadratmeter großen Referenzgelände in Aachen eine praktische Grundlage für innovative Forschung und Lehre.

Am Lebensader-Lux-Projekt sind mehrere Partner beteiligt, darunter die RWTH Aachen, das Project TARGET-X, die Center Construction Robotics GmbH, die Concular GmbH sowie die Rhiem & Sohn Kies und Sand GmbH & Co. KG. Gemeinsam wollen sie das Gelände in einen modernen Raum mit einem Neubau und einem Platz verwandeln, der ein Wasserelement, Grünflächen und hochwertige Aufenthaltsqualitäten bietet.

Auf dem ehemaligen AOK-Gelände entstehen bald ein neues Gebäude und ein Platz mit aufgewerteten öffentlichen Freiflächen. Die wiederverwendeten Materialien aus dem Abriss tragen zu Forschung und nachhaltigen Baupraktiken bei. Das Projekt setzt damit ein praktisches Beispiel für künftige Stadtentwicklungsvorhaben in der Region.

Quelle