05 April 2026, 00:25

Herbstsynode in Solingen entscheidet über historische Kirchenfusion

Kleine Kirche mit einem Glockenturm als Kirche des Heiligen Grabes umgeben von Häusern, Grünflächen, einem Zaun und einem bewölkten Himmel.

Herbstsynode in Solingen entscheidet über historische Kirchenfusion

Kirchenkreis Solingen tritt an diesem Wochenende zur Herbstsynode zusammen

Am kommenden Wochenende findet im Kirchenkreis Solingen die Herbstsynode statt. Die Veranstaltung in der Stadtkirche Mitte am Fronhof steht vor weitreichenden Entscheidungen – darunter ein geplanter Zusammenschluss mit benachbarten Kirchenkreisen. Die Synode beginnt am Freitagabend mit einem Gottesdienst und setzt sich am Samstag mit öffentlichen Sitzungen fort.

Freitag, 14. November: Eröffnung mit Gottesdienst und Haushaltsberatungen Die Synode wird am Freitag, 14. November, um 18:00 Uhr im Bürgersaal eröffnet. Pastor Klaus Hammes leitet den Eröffnungsgottesdienst, bevor über finanzielle Themen beraten wird. Auf der Tagesordnung stehen die Haushaltspläne für 2026 sowie eine Würdigung von Pfarrerin Astrid Klumb für ihr langjähriges Engagement.

Samstag, 15. November: Abstimmung über Fusion und Zukunftsstrategien Am Samstag, 15. November, beginnen die Beratungen um 8:30 Uhr mit einer Andacht von Predigerin Miriam Hindenberger. Im Mittelpunkt steht die Abstimmung über den Start des Fusionsprozesses mit den Kirchenkreisen Düsseldorf-Mettmann und Niederberg. Der Schritt folgt auf Sondierungsgespräche im Sommer 2025 und eine gemeinsame Sitzung Anfang November. Bei Zustimmung könnte die Fusion bereits im Januar 2026 beginnen und würde voraussichtlich drei bis vier Jahre in Anspruch nehmen.

Ein weiteres zentrales Thema ist die Initiative "Klingenkirche 2030", die die zukünftige Ausrichtung des Kirchenkreises prägt. Zudem wird Solingens neu gewählter Oberbürgermeister Daniel Flemm die Versammlung ansprechen. Superintendentin Dr. Ilka Werner betont, dass eine Fusion die administrativen Lasten für den kleineren Kirchenkreis Solingen verringern würde. Der Plan sieht vor, dass Solingens Gemeinden innerhalb der neuen Struktur als eigenständiger Bereich erhalten bleiben – mit unveränderter lokaler Entscheidungshoheit.

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Alle Sitzungen der Synode sind öffentlich zugänglich.

Die Beschlüsse der Synode werden die Entwicklung des Solinger Kirchenkreises in den kommenden Jahren maßgeblich prägen. Sollte die Fusion voranschreiten, kommen den Gemeinden eine zentrale Rolle im Übergangsprozess zu. Voraussetzung ist die Zustimmung aller drei beteiligten Kirchenkreise.

Quelle