15 May 2026, 14:28

Hammer-Möbelkette gerettet – doch 70 Filialen müssen schließen

Ein Einrichtungshaus-Innenraum mit Sofas, Tischen, Stühlen, Hockern und anderen Gegenständen mit Deckenleuchten und Texttafeln in Chinesisch.

Hammer-Möbelkette gerettet – doch 70 Filialen müssen schließen

Kriselnde Möbelkette Hammer an Investorengruppe ReThink verkauft

Die angeschlagene Möbelhandelskette Hammer wurde an die Investorengruppe ReThink verkauft. Durch den Deal wird der Fortbestand von 93 Filialen und rund 1.200 Arbeitsplätzen gesichert. Allerdings müssen 70 Standorte schließen, wodurch etwa 2.700 Mitarbeiter betroffen sein werden.

Die Wurzeln von Hammer reichen bis ins Jahr 1921 zurück, als Theodor und Wilhelm Schlau das Unternehmen in Minden gründeten. Die ersten Hammer-Möbelhäuser eröffneten jedoch erst deutlich später, 1976, in Bremerhaven und Lübbecke. Im Laufe der Zeit wuchs das Geschäft unter dem Dach der Brüder Schlau Gruppe.

Die insolvente Gruppe wird nun zerschlagen. Die Großhandelsdivision Schlau, die rund 60 Märkte betreibt, wird komplett geschlossen. Die verbleibenden Bestände von Schlau werden abverkauft, wobei einige Standorte möglicherweise unter neuen Namen wiedereröffnen.

ReThink übernimmt vor allem den Einzelhandelsbereich von Hammer. Während 93 Filialen weitergeführt werden, steht bei 70 anderen die Schließung bevor. Noch ist nicht bekannt, welche Standorte erhalten bleiben und welche geschlossen werden.

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Der Deal markiert das Ende der langen Geschichte der Brüder Schlau Gruppe im Möbelhandel. ReThink wird Teile von Hammer weiterbetreiben, doch viele Filialen und Arbeitsplätze werden verschwinden. Die vollen Auswirkungen auf Mitarbeiter und Kunden werden sich in den kommenden Monaten zeigen.

Quelle