23 June 2026, 22:14

Großrazzia in Münster: 33-Jähriger wegen schwerer Wirtschaftsverbrechen festgenommen

HZA-MS: Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster und der Hauptzollstelle Münster: Zwei Festnahmen und mehrere Durchsuchungen aufgrund von Betrug in der Baubranche

Großrazzia in Münster: 33-Jähriger wegen schwerer Wirtschaftsverbrechen festgenommen

In Münster und Senden läuft derzeit eine großangelegte Razzia gegen einen 33-jährigen Mann, dem schwere Wirtschaftsstraftaten vorgeworfen werden. Die Behörden werfen ihm vor, Löhne vorenthalten, Untreue begangen, betrogen und ein Bauunternehmen ohne ordnungsgemäße Anmeldung von Mitarbeitern oder Zahlung von Sozialabgaben geführt zu haben.

Die Aktion wird vom Hauptzollamt Münster geleitet, das in den frühen Morgenstunden zwei Haftbefehle vollstreckte. Rund 110 Zollbeamte, etwa 40 Bundespolizisten sowie mehrere Staatsanwälte und lokale Behördenvertreter sind im Einsatz. Durchsucht werden sieben Objekte, darunter vier Wohnungen und drei Geschäftsräume.

Der 33-jährige Hauptverdächtige wurde in seiner Wohnung festgenommen. Ein 61-jähriger Mann, mutmaßlich sein Mitarbeiter, wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen. Eine 54-jährige Frau steht im Verdacht, den Hauptbeschuldigten unterstützt zu haben, während eine weitere Frau wegen möglicher Verstrickung überprüft wird.

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Bei den Durchsuchungen kommen Spürhunde des Zolls zum Einsatz, um verstecktes Bargeld aufzuspüren. Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden weitere Beweise sichern.

Im Rahmen der Ermittlungen befinden sich derzeit zwei Personen in Untersuchungshaft. Die Razzia und die Festnahmen folgen Vorwürfen wegen Lohnvorenthaltung, Betrugs und illegaler Geschäftspraktiken. Der Fall wird weiter untersucht, zusätzliche Anklagepunkte sind nicht ausgeschlossen.

Quelle