Großrazzia in Krefeld: Illegale Beschäftigung und Sozialbetrug auf Baustelle aufgedeckt
Michaele LindnerGroßrazzia in Krefeld: Illegale Beschäftigung und Sozialbetrug auf Baustelle aufgedeckt
Großrazzia auf Baustelle in der Nähe des Krefelder Hauptbahnhofs
Am 17. September 2025 fand eine großangelegte Razzia auf einer Baustelle in der Nähe des Krefelder Hauptbahnhofs statt. Zollbeamte gingen dabei gegen illegale Beschäftigung und möglichen Sozialleistungsbetrug vor. Rund 60 Einsatzkräfte waren an der Aktion beteiligt, unterstützt von der Bundespolizei und der Krefelder Polizei, um die Einhaltung der Sozialversicherungsvorschriften zu überwachen.
Die Leitung der Operation lag beim Zollamt Krefeld, das sich auf faire Wettbewerbsbedingungen und den Schutz der Arbeitnehmer konzentrierte. Bei der Razzia wurden zwei Arbeiter – ein Serbe und ein Kosovar – ohne gültige Aufenthaltstitel für Deutschland in illegaler Beschäftigung angetroffen.
Die Ermittler deckten zudem zwei Fälle auf, in denen Sozialabgaben möglicherweise nicht ordnungsgemäß abgeführt wurden. Darüber hinaus gerät eine Person, die Arbeitslosengeld bezieht, nun unter den Verdacht des Betrugs.
Das Zollamt bestätigte, dass weitere Kontrollen folgen werden. Die Behörden werden die Verdachtsfälle detailliert prüfen, um mögliche Rechtsverstöße festzustellen.
Die Razzia unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, illegale Beschäftigung und Sozialbetrug zu bekämpfen. Zwei Personen droht aufgrund ungültiger Aufenthaltstitel die Abschiebung, während andere Fälle noch untersucht werden. Das Zollamt Krefeld kündigte an, dass ähnliche Kontrollen fortgesetzt werden, um die Einhaltung der Arbeitsgesetze sicherzustellen.






