07 April 2026, 12:27

Göttinger Kunsthaus startet mit Jürgen Teller durch – die Wiedereröffnung als kulturelles Highlight

Eine Galerie im Museum of Modern Art in New York City, die zahlreiche Gemälde zeigt, darunter eines in einer Glasvitrine, gerahmte Kunst an den Wänden und Deckenbeleuchtung.

Göttinger Kunsthaus startet mit Jürgen Teller durch – die Wiedereröffnung als kulturelles Highlight

Göttingens Kunsthaus öffnet am 27. März 2025 wieder seine Türen – nach einer Phase der Schließung. Die inmitten der Altstadt gelegene Galerie im Kunstquartier KuQua startet mit einer großen Ausstellung des Fotografen Jürgen Teller durch. Mit dem Relaunch will sich Göttingen als kulturelles Zentrum mit einem frischen und ambitionierten Programm etablieren.

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Die Wiedereröffnung ist das Ergebnis einer gemeinsamen Initiative von Göttingens Oberbürgermeisterin Petra Broistedt, dem Verleger Gerd Steidl und Johannes-Peter Herberhold, dem Leiter des Literaturherbstes. Gemeinsam haben sie ein ganzjähriges Ausstellungsprogramm mit hochkarätigen Namen konzipiert, das ein breites Publikum anziehen soll.

Den Auftakt macht vom 27. März bis 1. Juni 2025 die Schau Auschwitz-Birkenau von Jürgen Teller. Später im Jahr zeigt Bryan Adams ab 4. September bis 1. November seine Fotoausstellung Shot by Adams. Es folgt eine gemischte Präsentation von Bildern und Skulpturen von Jim Dine, die vom 6. November an bis Ende Januar 2026 zu sehen sein wird.

Der Eintritt ins Kunsthaus kostet 8 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei. Zudem gibt es jeden letzten Donnerstag im Monat freien Zugang zu allen Ausstellungen.

Die Wiedereröffnung des Kunsthauses markiert einen Neuanfang für die Göttinger Kulturszene. Mit einer Mischung aus international renommierten Künstlern und erschwinglichen Preisen will die Institution sowohl lokale als auch überregionale Besucher begeistern. Den Ton für ein Jahr voller Highlight-Ausstellungen gibt bereits die erste Schau: Tellers Auschwitz-Birkenau.

Quelle