Gleisarbeiter in Frechen-Königsdorf von Zug erfasst und schwer verletzt
Michaele LindnerGleisarbeiter in Frechen-Königsdorf von Zug erfasst und schwer verletzt
Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf
Ein 21-jähriger Gleisarbeiter wurde am frühen Donnerstagmorgen am Bahnhof Frechen-Königsdorf von einem Zug erfasst und schwer verletzt. Der Vorfall führte zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr: Die Strecke war fast zwei Stunden lang gesperrt, zahlreiche Züge hatten Verspätungen.
Der Zusammenstoß ereignete sich in den frühen Morgenstunden, als ein Regional-Express aus Köln den Mann traf. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten umgehend in ein Krankenhaus.
Nach dem Unfall blieb die Strecke für etwa zwei Stunden gesperrt. Sieben Züge kamen dadurch insgesamt auf Verspätungen von rund eineinhalb Stunden.
Die Ermittlungsbehörden untersuchen weiterhin, wie es zu dem Vorfall kommen konnte.
Es ist nicht der erste schwere Zwischenfall in Frechen-Königsdorf: 2023 wurde dort ein Zugbegleiter der Deutschen Bahn angegriffen, woraufhin das Unternehmen die Sicherheitsvorkehrungen verschärfte. Dazu gehören verpflichtende Deeskalationstrainings für das Personal der Linie RE 9, mehr Streifen der Bundespolizei sowie Testinstallationen von Schutzbarrieren in Zügen. Bis 2026 soll die flächendeckende Einführung dieser Barrieren abgeschlossen sein.
Der verletzte Arbeiter befindet sich weiterhin im Krankenhaus, während die Ermittlungen andauern. Die jüngsten Sicherheitsaufrüstungen der Deutschen Bahn sollen künftig ähnliche Vorfälle verhindern. Die Strecke wurde inzwischen wieder freigegeben, doch hielten sich die Verspätungen noch mehrere Stunden nach der Sperrung.






