Gewerkschaft warnt vor steigenden Angriffen auf Wahlkämpfer in Düsseldorf
Edgar WilmsenGewerkschaft warnt vor steigenden Angriffen auf Wahlkämpfer in Düsseldorf
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat vor einer Zunahme von Angriffen auf politische Wahlkämpfer im Vorfeld der Landtagswahlen in Düsseldorf gewarnt. GdP-Vorsitzender Jochen Kopelke verweist auf eine zunehmende Verrohnung der politischen Debattenkultur in der gesamten Region.
Lokale Kandidaten berichten von häufigeren Feindseligkeiten, Drohungen und sogar körperlichen Übergriffen. Die GdP betont, dass solche Aggressionen das demokratische Engagement untergraben und den Kern des Rechtsstaats angreifen.
Kopelke fordert Parteien und Bewerber auf, eng mit der regionalen Polizei bei Sicherheitsvorkehrungen zusammenzuarbeiten. Er unterstreicht die Notwendigkeit einer sichtbaren Polizeipräsenz, konsequenter Rechtsdurchsetzung und klarer Schutzkonzepte. Lokale Parteien werden zudem aufgefordert, sich mit den Sicherheitsbehörden abzustimmen, um während der Wahlphase für Sicherheit zu sorgen.
Die Regierung wird aufgefordert, mit aller Härte des Gesetzes zu reagieren. Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen und präventive Planung sollen die wachsende Bedrohung für Wahlkämpfer eindämmen. Ziel ist es, die demokratische Teilhabe bei den anstehenden Wahlen zu schützen.
