Fritz Schramma verlässt CDU nach fast 50 Jahren und fordert Neuanfang
Michaele LindnerFritz Schramma verlässt CDU nach fast 50 Jahren und fordert Neuanfang
Fritz Schramma hat die CDU nach fast fünf Jahrzehnten als Mitglied verlassen. Sein Austritt erfolgt nach scharfer Kritik an dem Kölner Parteiverband. Er bezeichnete seinen Schritt als Aufruf an jüngere Mitglieder, die Zukunft der Partei neu zu gestalten.
Schramma machte die Führung der Kölner CDU für seinen Rückzug verantwortlich. Er verurteilte die Entscheidung, nach den Kommunalwahlen Schlüsselpositionen erneut mit denselben Amtsinhabern zu besetzen. Seinen Worten zufolge werde der Verband "nicht geführt".
Trotz seiner Enttäuschung würdigte er die Erfolge der CDU auf höherer Ebene. Er lobte die Arbeit des Landesvorsitzenden Hendrik Wüst und des Bundesvorsitzenden Friedrich Merz. Seine Kündigung, betonte er, solle vor allem Veränderung anstoßen und kein Zeichen der Niederlage sein.
Der Austritt des langjährigen Mitglieds unterstreicht die Spannungen innerhalb der Kölner CDU. Sein Appell für einen Neuanfang setzt nun jüngere Aktivisten unter Druck, die Initiative zu ergreifen. Die Partei muss interne Konflikte lösen, um in der Region wieder an Stabilität zu gewinnen.






