Frau mit 15 gequälten Ratten am Essener Hauptbahnhof gestoppt
Frau mit 15 Ratten in beengtem Käfig am Essener Hauptbahnhof gestoppt – Tierquälerei und Sachbeschädigung vorgeworfen
Eine Schwedin ist am Essener Hauptbahnhof aufgefallen, nachdem sie auf Gleis 4/6 uriniert hatte. Bei sich trug sie 15 Ratten in einem viel zu kleinen Käfig, von denen einige übereinander gestapelt waren. Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden.
Gegen 3:50 Uhr wurde die Frau dabei beobachtet, wie sie auf dem Bahnsteig ihr Geschäft verrichtete. Die hinzugerufene Polizei entdeckte bei der Kontrolle den überfüllten Käfig mit den Tieren. Die Ratten wurden sofort beschlagnahmt und in eine Notunterkunft gebracht, wo sie nun versorgt werden.
Die Frau weigerte sich, Aussagen zur Situation zu machen, und berief sich auf ihr Schweigerecht. Die Behörden erhoben später Anklage wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz sowie wegen Beschädigung von Bahneigentum. Nach der Anzeige durfte die Frau ihre Reise fortsetzen.
Die Ratten befinden sich mittlerweile in der Obhut eines Tierheims. Der Frau drohen nun rechtliche Konsequenzen. Der Fall wirft einmal mehr die Frage nach artgerechter Tierhaltung und angemessenem Verhalten in öffentlichen Verkehrsbereichen auf.






