17 June 2026, 17:48

Feuerwehr im Dauereinsatz: Brand, Explosion und umsturzgefährdeter Baum in Iserlohn

FW-MK: Iserlohns Feuerwehren hatten am Freitag viel zu tun

Feuerwehr im Dauereinsatz: Brand, Explosion und umsturzgefährdeter Baum in Iserlohn

Feuerwehr in Iserlohn und Sümmern hatte am Freitag alle Hände voll zu tun

Ein ereignisreicher Tag hielt die Rettungskräfte in Iserlohn und Sümmern am Freitag in Atem. Mehrere Einsätze forderten die Feuerwehr, darunter ein umsturzgefährdeter Baum, Fehlalarme und ein schwerer Brand in einer örtlichen Gerberei.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bereits kurz nach 10:15 Uhr wurde die Feuerwehr Iserlohn zu einem Baum gerufen, der auf eine Straße zu stürzen drohte. Gegen 11:30 Uhr löste ein Fehlalarm in der Matthias-Grote-Halle aus, ohne dass eine Ursache festgestellt werden konnte.

Um 13:25 Uhr brach dann in der Abgasanlage einer Gerberei in Sümmern ein Feuer aus. Die Feuerwehr Iserlohn und die Freiwillige Feuerwehr Sümmern rückten mit einem Großaufgebot an, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Später, gegen 15:25 Uhr, kam es in derselben Gerberei zu einer Explosion, bei der ein Schornstein schwer beschädigt wurde und einsturzgefährdet zurückblieb. Die Einsatzkräfte entschieden sich, ihn kontrolliert abzureißen, um ein unkontrolliertes Einstürzen zu verhindern.

Bei der Explosion erlitten zwei Mitarbeiter leichte Verletzungen und wurden zur Behandlung in ein Iserlohner Krankenhaus gebracht. Um weitere Brandausbrüche zu verhindern, richtete die Freiwillige Feuerwehr eine Brandwache vor Ort ein. Unterdessen hatte ein separater Feueralarm in einem Betrieb am Stenglingser Weg ausgelöst – verursacht durch Reinigungsarbeiten mit einem Hochdruckreiniger –, doch ein tatsächliches Feuer gab es nicht.

Der Brand und die Explosion in der Gerberei verursachten erhebliche Sachschäden und leichte Verletzungen. Die Einsatzkräfte sicherten das Gelände und überwachten es auf mögliche Wiederentfachungen. Alle anderen Einsätze konnten ohne größere Folgen abgeschlossen werden.

Quelle