31 May 2026, 16:22

Europäische Razzia gegen Menschenhandel: Krefelder Zoll deckt Lohnmissbrauch auf

ZKA-KR: Zoll beteiligt sich an EMPACT-Aktionstagen - Marktplatz in Mönchengladbach im Fokus

Europäische Razzia gegen Menschenhandel: Krefelder Zoll deckt Lohnmissbrauch auf

Hauptzollamt Krefeld beteiligt sich an europaweiter Razzia gegen Menschenhandel und illegale Beschäftigung

Letzte Woche nahm das Hauptzollamt Krefeld an einer europaweiten Großkontrolle gegen Menschenhandel und illegale Beschäftigung teil. In der 39. Kalenderwoche führten Beamte gezielte Überprüfungen in Betrieben der Region durch, um Verstöße gegen das Arbeitsrecht und Lohnmissbrauch aufzudecken.

Insgesamt waren 73 Kontrollkräfte im Einsatz. Sie führten 31 Betriebsprüfungen durch und überprüften 128 Arbeitnehmerakten. Im Fokus standen unfaire Lohnpraktiken sowie nicht angemeldete Beschäftigungsverhältnisse.

In der Marktallee in Mönchengladbach gerieten vier Gastronomiebetriebe in den Verdacht, Lohnvorenthaltung betrieben zu haben. Dort könnten Arbeitnehmern Löhne vorenthalten oder zweckentfremdet worden sein. Bei allen Kontrollen gab es acht Verdachtsfälle auf Lohnvorenthaltung sowie mehrere Fälle, in denen Arbeitnehmer nicht ordnungsgemäß gemeldet worden waren.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) leitete die Aktion. Zu ihren Aufgaben gehört die Sicherstellung fairer Löhne, rechtmäßiger Arbeitsverträge und des vollständigen Arbeitsschutzes. Die Behörden kündigten an, die Erkenntnisse nun weiter auszuwerten und mögliche Ermittlungen an die zuständigen Stellen abzugeben.

Die Ergebnisse der Operation werden detailliert analysiert. Bestätigte Verstöße ziehen Konsequenzen nach den geltenden Gesetzen nach sich. Die FKS bekräftigte ihr Engagement, faire Beschäftigungsstandards durchzusetzen und die Rechte der Arbeitnehmer zu schützen.

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