Essener Konferenz fordert mehr Schutz vor Gewalt am Arbeitsplatz
Fachkonferenz zu Gewalt am Arbeitsplatz in Essen
Am 4. Februar 2026 fand in Essen eine Fachkonferenz zum Thema Gewalt am Arbeitsplatz statt. Oberbürgermeister Thomas Kufen eröffnete die Veranstaltung und forderte wirksamere Schutzmaßnahmen für Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Er betonte dabei, dass Gewalt in jeglicher Form am Arbeitsplatz keinen Platz habe.
Die unter dem Titel "Gewalt am Arbeitsplatz begegnen: Sicherheit und Schutz für Beschäftigte im öffentlichen Sektor" stehende Konferenz wurde im Essener Volkshochschulzentrum (VHS) abgehalten. Das Programm umfasste Fachvorträge, eine Podiumsdiskussion sowie Netzwerkveranstaltungen, die sich mit der Verbesserung der Arbeitssicherheit befassten.
Kufen hob hervor, dass der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine grundlegende Pflicht der Stadt sei. Sicherheit stehe in direktem Zusammenhang mit dem Wohlbefinden und der Produktivität der Belegschaft, so der Oberbürgermeister. Besonders Führungskräfte und Entscheidungsträger trügen hier eine besondere Verantwortung.
Als zentrale Maßnahmen wurden Prävention, Schulungen und klare Handlungsabläufe genannt. Zudem unterstrich Kufen die Notwendigkeit besserer Unterstützungsangebote für Betroffene von Gewalt am Arbeitsplatz. Zum Abschluss dankte er allen Beteiligten für die Organisation und Teilnahme an der Konferenz.
Die Veranstaltung brachte Expertinnen und Experten sowie Verantwortliche zusammen, um über die wachsenden Herausforderungen bei der Arbeitssicherheit zu diskutieren. Kufens Aussagen unterstrichen das Engagement der Stadt, Gewalt vorzubeugen und die Belegschaft zu unterstützen. Als Folge der geführten Gespräche werden weitere Schritte erwartet.






