Essener Initiative kinderstark diskutiert Zukunft der Präventionsarbeit für Jugendliche
Edgar WilmsenEssener Initiative kinderstark diskutiert Zukunft der Präventionsarbeit für Jugendliche
Essens kinderstark-Initiative diskutiert wirksame Präventionsarbeit für Kinder und Jugendliche
Ende Oktober 2025 veranstaltete die Essener Initiative kinderstark eine Fachdiskussion zur Verbesserung der Präventionsarbeit für Kinder und Jugendliche. Der Austausch fand im UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein statt und wurde vom Lenkungsgremium der Initiative organisiert. Im Mittelpunkt standen ergebnisorientierte Strategien zur Stärkung lokaler Unterstützungssysteme.
Die Veranstaltung brachte Expertinnen und Experten zusammen, um zu erörtern, wie Präventionsprogramme messbare Erfolge erzielen können. Sybille Krüger, Leiterin der kinderstark-Koordinierungsstelle, betonte die Notwendigkeit fundierter Wirkungsanalysen bei der Planung solcher Vorhaben. Gerda Holz präsentierte zudem Erkenntnisse zu Kinderarmut und skizzierte die Herausforderungen, vor denen Kommunen bei der Umsetzung wirksamer Präventionsmaßnahmen stehen.
Stefan Schmidt hielt einen Hauptvortrag über die Implementierung von Steuerungsmodellen, die auf konkrete Ergebnisse abzielen. Carsten Bluhm, Leiter des Essener Jugendamts, ergänzte, dass Chancengleichheit und aktive Teilhabe weiterhin zentrale Säulen dieser Bemühungen bleiben müssten. Die Diskussionen orientierten sich an den Zielen der Essener Präventionskette, die durch gemeinsame Zielsetzungen verschiedene Hilfsangebote vernetzt, um die Entwicklung junger Menschen zu fördern.
Das Programm kinderstark – NRW schafft Chancen, das 2025 mit rund 14,3 Millionen Euro vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert wird, diente als wichtiger Bezugspunkt der Gespräche. Das Presse- und Kommunikationsamt der Stadt Essen veröffentlichte am 14. November 2025 eine Zusammenfassung der Veranstaltung.
Die Fachkonferenz unterstrich die Bedeutung datengestützter und inklusiver Ansätze in der Essener Präventionsarbeit. Mit Landesförderung und kontinuierlicher Zusammenarbeit prägt die kinderstark-Initiative weiterhin Politiken zur Verringerung sozialer Ungleichheit. Künftige Schritte werden voraussichtlich auf den in der Zeche Zollverein diskutierten Strategien aufbauen.






