21 March 2026, 18:22

Düsseldorfer Lehrerin muss 31.000 Euro wegen jahrelanger Gehaltsbetrugs-Fehler zurückzahlen

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien benennt.

Düsseldorfer Lehrerin muss 31.000 Euro wegen jahrelanger Gehaltsbetrugs-Fehler zurückzahlen

Eine Lehrerin aus Düsseldorf wurde zu einer Strafe von über 11.000 Euro verurteilt, nachdem sie jahrelang unberechtigt Zuschläge für Schulleitungen bezogen hatte. Die Zahlungen liefen noch lange weiter, obwohl sie ihre vorübergehende Position als kommissarische Schulleiterin bereits 2018 aufgegeben hatte. Das Gericht verurteilte sie zudem dazu, mehr als 31.000 Euro an fehlerhaft erhaltenen Geldern zurückzuerstatten.

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Die Pädagogin hatte die Stelle der kommissarischen Schulleiterin nur für wenige Monate im Jahr 2018 inne. Trotz ihres Rückzugs aus der Funktion erhielt sie weiterhin monatlich 504 Euro – bis April 2023. Die Behörden deckten die Unregelmäßigkeit später auf, was zu rechtlichen Konsequenzen führte.

Das Gericht sprach sie der Unterlassungsbetrugs schuldig. Ähnliche Fälle in Deutschland zeigen, dass einige Schulleiter oder deren Stellvertreter auch noch zwei bis drei Jahre nach dem Ausscheiden aus ihren Positionen weiterhin die Zulagen erhielten. Untersuchungen in Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen und Bayern hatten bereits zuvor auf Verzögerungen bei der Korrektur solcher Überzahlungen hingewiesen.

Aufgrund des Urteils muss die Lehrerin nun die volle Summe von 31.300 Euro zurückzahlen. Die Strafe von über 11.000 Euro unterstreicht die Schwere der über Jahre andauernden Fehlzahlungen.

Der Fall reiht sich in ein Muster ein, das auch in anderen deutschen Bundesländern zu beobachten ist: Überzahlungen an Schulpersonal bleiben oft über längere Zeit unbemerkt. Mit der Rückforderung und der Verurteilung ist der Fall nun abgeschlossen – das Gericht hat damit eine klare Verantwortung für den finanziellen Fehler durchgesetzt.

Quelle