Düsseldorfer Flughafen erwartet Rekordandrang in den Herbstferien mit 1,3 Millionen Passagieren
Traudl GertzDüsseldorfer Flughafen erwartet Rekordandrang in den Herbstferien mit 1,3 Millionen Passagieren
Flughafen Düsseldorf bereitet sich auf die geschäftigste Phase des Jahres vor
Mit den bevorstehenden Herbstferien steht dem Flughafen Düsseldorf die hektischste Zeit des Jahres ins Haus. Zwischen dem 10. und 26. Oktober werden rund 1,3 Millionen Passagiere erwartet. Die Behörden warnen Reisende vor längeren Wartezeiten durch verstärkte Sicherheitskontrollen und mögliche Verzögerungen.
In den beiden Ferienwochen sind über 8.600 Flugbewegungen geplant – eine der höchsten Auslastungen des Flughafens. Besonders voll wird es bereits am ersten Wochenende: Von Freitag bis Sonntag sind mehr als 1.500 Starts und Landungen vorgesehen, die allein etwa 255.000 Passagiere befördern werden.
Der Sonntag dürfte dabei als verkehrsreichster Tag des Jahres in die Geschichte eingehen: Über 86.000 Reisende werden erwartet. Um den Ansturm zu bewältigen, hat der Flughafen die Kontrollen ausgeweitet, darunter häufigere Überprüfungen von Handgepäckstücken. Bereits jetzt bilden sich an den Sicherheitschecks längere Schlangen, vor allem zu Stoßzeiten.
Beliebte Reiseziele sind unter anderem Antalya und Palma de Mallorca, jeweils mit rund 250 Abflügen. Auch Heraklion auf Kreta, Hurghada am Roten Meer sowie Gran Canaria und Fuerteventura auf den Kanarischen Inseln verzeichnen mit jeweils über 30 Flügen regen Zulauf. Städtereisen nach Barcelona, Madrid, Wien und Istanbul sind ebenfalls stark nachgefragt.
Die Flughafenleitung rät Passagieren, frühzeitig zu erscheinen und im Handgepäck nur das Nötigste mitzuführen. Die zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen sollen trotz des hohen Aufkommens für einen reibungslosen Ablauf sorgen.
Mit verschärften Gepäckkontrollen und Rekord-Passagierzahlen stellt sich der Flughafen Düsseldorf auf eine anspruchsvolle, aber gut vorbereitete Ferienzeit ein. Urlauber, die in sonnige Ferienorte oder Städte reisen, müssen mit vollen Terminals rechnen – doch die Verantwortlichen hoffen, dass die Maßnahmen die Effizienz wahren. Die Botschaft des Flughafens bleibt klar: Früh kommen und leicht reisen.






