Düsseldorf verhängt erstes Betretungsverbot am Hauptbahnhof gegen Gewaltstraftäter
Michaele LindnerDüsseldorf verhängt erstes Betretungsverbot am Hauptbahnhof gegen Gewaltstraftäter
Die Düsseldorfer Polizei hat Maßnahmen gegen einen 31-jährigen Tunesier eingeleitet, der mit mehreren gewalttätigen Vorfällen in Verbindung gebracht wird. Ein örtliches Betretungsverbot untersagt ihm nun den Aufenthalt im Bereich um den Düsseldorfer Hauptbahnhof. Die Anordnung soll weitere Straftaten verhindern und die öffentliche Sicherheit erhöhen.
Der Mann war seit November 2024 wiederholt in das Visier der Polizei geraten. Zu seinen Delikten zählen Gewalttaten sowie Eigentumsstraftaten. Bereits im August 2024 verübte er in kurzer Abfolge drei Körperverletzungen und einen Raub in der Nähe des Worringer Platzes.
Ihm werden insgesamt 27 Gewalttaten zur Last gelegt, von denen einige am oder in der Nähe des Düsseldorfer Hauptbahnhofs stattfanden. Das nun verhängte Betretungsverbot ist das erste seiner Art für diese Zone. Es folgt auf den Start des Projekts „SiBu“ im September 2024, das sich auf Sicherheit, Sauberkeit und öffentliche Ordnung im Umfeld des Hauptbahnhofs konzentriert.
Das Betretungsverbot hindert den Mann daran, sich im Bereich um den Düsseldorfer Hauptbahnhof aufzuhalten. Die Behörden erhoffen sich dadurch eine Verringerung der Gewaltvorfälle und einen besseren Schutz für Anwohner und Passanten. Das „SiBu“-Projekt arbeitet weiterhin daran, die Verhältnisse im Bahnhofsviertel zu verbessern.






