24 May 2026, 00:31

Drei Personen auf Müngstener Brücke lösen teuren Großeinsatz aus

Leichtsinn auf der Müngstener Brücke hat teure Folgen: Polizei und Stadtverwaltung verhängen Kostenbescheide gegen die Täter

Drei Personen auf Müngstener Brücke lösen teuren Großeinsatz aus

Drei Personen bei unerlaubtem Zutritt zur Müngstener Brücke gesichtet – Bahnstrecke gesperrt, hohe Kosten für Einsatzkräfte

Am Sonntag, dem 8. März, wurden gegen Mittag drei Personen dabei beobachtet, wie sie sich unerlaubt in der Nähe der Müngstener Brücke aufhielten. Ihr Verhalten löste einen Großeinsatz der Polizei aus, führte zu einer vorübergehenden Sperrung der Bahnstrecke und verursachte hohe Kosten für die Einsatzkräfte, die nun auf die Verantwortlichen abgewälzt werden.

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Augenzeugen berichteten, gegen 12:05 Uhr zwei Erwachsene und ein Kind im gesperrten Gleisbereich gesehen zu haben. Die Behörden reagierten umgehend und stellten den Zugverkehr zwischen 12:09 und 12:50 Uhr ein, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Einsatzkräfte mehrerer Behörden rückten an, darunter die Bundespolizei, die Wuppertaler Polizei sowie die Feuerwehren aus Solingen und Remscheid. Die Bundespolizei leitete später ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die beiden Erwachsenen wegen Hausfriedensbruchs ein und belastete sie mit zusätzlichen Einsatzkosten in Höhe von 99,60 Euro.

Die Feuerwehr Solingen erließ einen kostenpflichtigen Bescheid nach Landesrecht und forderte von den Verantwortlichen 656 Euro. Die Wuppertaler Polizeidirektion setzte pro Schuldner 118,50 Euro für ihren Einsatz an. Die Stadt Remscheid prüft noch, ob weitere Auslagen geltend gemacht werden, hat jedoch noch keinen Entscheidungstermin festgesetzt.

Der Vorfall verursachte Verspätungen im Schienenverkehr und band fast eine Stunde lang wichtige Einsatzkräfte. Die Behörden warnten anschließend vor den Gefahren, die von unbefugtem Betreten von Bahnanlagen ausgehen.

Den Eindringlingen drohen nun Gesamtkosten von über 800 Euro sowie mögliche Bußgelder wegen der Behinderung des Bahnverkehrs. Beamte betonten, dass solche Vorfälle nicht nur Menschenleben gefährden, sondern auch dringend benötigte Einsatzkräfte von anderen Aufgaben ablenken. Eine endgültige Entscheidung über die Erstattung weiterer Kosten durch Remscheid steht noch aus.

Quelle