24 May 2026, 06:32

Dortmund: Zehn Jahre Haft für tödliche Messerattacke auf Ex-Partnerin

Ex-Partner erstochen: 10 Jahre Haft für 33-Jährigen in Dortmund

Ex-Partner erstochen: 10 Jahre Haft für 33-Jährigen in Dortmund - Dortmund: Zehn Jahre Haft für tödliche Messerattacke auf Ex-Partnerin

Ein 33-jähriger Mann ist wegen der Messerattacke auf seine ehemalige Partnerin in Dortmund zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil fiel nach einem Prozess vor dem Landgericht, das ihn wegen Totschlags – und nicht wegen Mordes – schuldig sprach. Das Gericht begründete dies mit seinem Zustand tiefer Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit zum Zeitpunkt der Tat.

Die Bluttat ereignete sich, nachdem die Frau ihren Wunsch geäußert hatte, die Beziehung zu beenden. Die Staatsanwaltschaft erwog zunächst eine Anklage wegen Mordes und vermutete niedrige Beweggründe wie Rache oder übersteigerten Besitzanspruch. Später revidierte sie ihre Position und plädierte stattdessen für eine Strafe von 13 Jahren Haft.

Die Verteidigung forderte eine mildere Strafe von sieben Jahren und argumentierte, die Tat sei aus emotionaler Ausweglosigkeit heraus geschehen. Beide Seiten einigten sich schließlich auf eine Verurteilung wegen Totschlags. Das Gericht urteilte, dass die Tötung zwar vorsätzlich erfolgte, es jedoch an der für einen Mord notwendigen Planung mangelte.

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Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, sodass beide Seiten Berufung einlegen können. Der Mann muss nun ein Jahrzehnt für die tödliche Messerattacke ins Gefängnis. Ausschlaggebend für die Entscheidung des Gerichts war sein psychischer Zustand zum Tatzeitpunkt, nicht böswillige Vorbedacht. Ob es zu weiteren rechtlichen Schritten kommt, hängt davon ab, ob Berufung eingelegt wird.

Quelle